worte

wie gut

wenn ich aus dem fenster sehe, und hätte keine sensiblen fasern für temperaturen, könnte ich glauben es wäre sommer, und ein sommergewitter hätte sich über die stadt gelegt.
und ich denke mir: wie gut, daß die sträuche und bäume draußen wieder blätter tragen, wie gut, daß es erst mai ist und der sommer, der hoffentlich ein langer und heißer sein wird, noch vor uns liegt. wie gut, daß es jahreszeiten gibt und klimaveränderungen, diesen entsprechend, daß es rhythmen und atem gibt in der natur;
wie gut, daß es leben gibt, leben und tod gibt.
wie gut, daß es musik gibt und sprache, und die sinne. sehen, hören usw. und wie gut, daß ich nicht vor 100 jahren zur welt kam sondern eben jetzt.
wie gut, daß wenigstens einige wenige zahnärzte ihr handwerk verstehen und nicht nur auf die kohle aus sind (war heute beim zahnarzt);
wie gut, daß es dynamische prozesse gibt im leben und in der natur, im kosmos, und nicht nur "statische".
wie gut, das wir hier am leben sind und nicht in irgendeiner dimension dazwischen, drüben oder dort: mir scheint dieses leben hier das optimum an erlebnis- und erfahrungspotential (aber auch verantwortung) zu bieten - wenn man es nur zu nützen versteht.

kein weg, keine grenze

kein weg als weg, keine grenze als grenze

nie verlernen

was man nie verlernen darf:
die zeit zu dehnen; mit dem magischen augen des kindes in die objekte hineinzugehen, in der eigenen wahrnehmung mit mikroskopierendem blick zu oszillieren, zu fühlen was man sieht. zu erleben was man sieht.
was man nie verlernen darf, ist: lebendig zu bleiben.

typenlehre

"Man lebte also nach dieser Typenlehre, fand sich dabei angenehm objektiviert und litt auch nicht mehr an sich, weder an seiner Herkunft noch an seiner vielleicht schuppigen, schweißfüßigen Identität, noch an den täglich neu gestellten Weiterlebensbedingungen; als Typ trat ein Menschlein aus seiner beschämenden Einsamkeit und Beziehungslosigkeit hervor, verlor sich und wurde doch einmal wer, wenn auch nur im Vorübergehen."
(Peter Handke, Wunschloses Unglück 1972)

verwandlung

das schönste und fürchterlichste im leben ist die verwandlung. und ich glaub doch, eine figur zu sein, die sich verwandeln kann. (peter handke, TV interview)

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