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traum

Donnerstag, 3. Mai 2007

traum

merkwürdiger traum heute nacht: mein vater erzählt mir, er habe in rom herrn ratzinger getroffen den er von früher kenne, er sei wider erwarten eine beeindruckende persönlichkeit, ganz anders als man denken würde. ich fahre draufhin nach rom, um mich selbst davon zu überzeugen, und hänge an irgendeinem eingang zum vatikan herum; gänge, torbögen, stiegen aus marmor, wartend, daß er vorbeikäme. man will mich verjagen, was ich aber ignoriere. um mir die wartezeit abzukürzen schreibe ich einen stapel kleiner heftchen, die eine zusammenhängende erzählung sein sollen, was ich aber selbst erst überprüfen muß, weil ich mich nicht erinnere was ich da geschrieben habe. d. ist dabei, sie hilft mir die blätter zu büchern zu binden. endlich kommt ratzinger, ernst, rot bekleidet und aufmerksam im gespräch, er lädt mich ein im vatikan als richter zu arbeiten, menschen wie mich könne er brauchen. ich bin erstaunt. später gehen mein vater und ich gemeinsam durch ein labyrinth von gassen und stiegen, auch im vatikan offenbar, und sehen ratzinger von weitem: er hat dunkel-lila gefärbtes haar, wallende gewänder und hüpft eitel umher, liebt es, mit passanten ein wörtchen zu reden, lässt sich filmen und fotografieren, und ist nun eher eine witzfigur denn die beeindruckende persönlichkeit, die er vorher gewesen war.

Dienstag, 19. Oktober 2004

meine liebe

wenn mein geist mit dem großen geist interferiert, der über den wassern schwebt und das all erfüllt, spüre ich, daß mein liebe mehr als einen solchen planeten erde heilen könnte.

Dienstag, 17. Februar 2004

dorthin, dorthin

Montag, 8. Dezember 2003

nicht atmen müssen

vergangene nacht träumte ich:
ich schwimme mit vielen anderen menschen in einem tiefen bassin, es ist aus beton gegossen, aber am boden wachsen pflanzen. ich merkte, wie ich immer länger unter wasser bleiben konnte, ohne luft holen zu müssen, auch sah ich alles ganz klar, wenn ich die augen unter wasser offen hatte. obwohl ich weder eine taucherbrille trug, noch ein atemgerät hatte.
irgendwann wurde mir klar: ich muss nicht mehr auftauchen um atmen zu können. ich kann einfach unter wasser leben, ich ersticke nicht und sehe auch so klar wie ausserhalb des wassers.
ein unbeschreibliches gefühl.

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