kulturgeschichte

wolpertinger

lieber herbst, erklären sie uns doch den begriff "wolpertinger".
als österreicher weiß man das nicht zwingend ... kommt die wikipedia-beschreibung hin?

hodler in zürich

ferdinand hodler ist einer jener maler, die mich in meiner gymnasialzeit sehr beeindruckt haben. so wie van gogh, gauguin und munch. und dali, max ernst, miro, klee und picasso.
damals gab es eine große retrospektive im kunsthaus in zürich, wo ich vor allem von seinen bildern "genfersee mit mont blanc" gefesselt war. es bis heute bin.
jetzt gibt es wieder eine große werkschau im kunsthaus.
werde sie nicht verpassen.

janet frame tot

die neuseeländische literarische ausnahmeerscheinung janet frame ist heute 78jährig gestorben.
der faszinierende film "ein engel an meiner tafel" (jane campion) machte sie weltbekannt.
als studentin wurde sie für geisteskrank erklärt, durchlebte die segnungen der psychiatrie, und überlebte. und schrieb tief bewegende und erschütternde bücher.

die NZZ berichtet auch darüber.
und der standard

edit: "ein engel an meiner tafel" wird übrigens morgen auf 3SAT gezeigt. sehr zu empfehlen!

scherz, ironie und tiefere bedeutung

ein schöner nachdenklicher artikel in der NZZ zum thema west- und osteuropa und deren zukunft. das ist etwas, was uns alle angeht ...

tiefenpsychologie einmal anders

Der Schweizer Psychiater Ludwig Binswanger d. J. (1881-1966) ist mit einer 'Daseinsanlayse' in die Annalen eingegangen, die auch und besonders Künstler und Intellektuelle anzog. Binswangers Nachlass (samt Bibliothek und Familienarchiv in der Universität Tübingen verwahrt) hält noch wenig genutzte Quellen für die Erforschung einer Kulturgeschichte der Psychiatrie bereit.
Ein Beitrag in der NZZ von Bettina Gockel

george steiner

die ausnahmeerscheinung george steiner hält heute um 19h einen vortrag ("Das Cordelia-Paradox") im palais schwarzenberg, eintritt frei. das darf ich nicht versäumen ...
Die Renaissance und die Aufklärung versprachen dem europäischen Menschen ein Ende der Folter, der Bücherverbrennung, des politischen Massenmords. Eine rasch sich verbreitende Bildung, die Entwicklung kultureller Werte und Anstalten würden die Menschheit humanisieren. Genau das Gegenteil hat sich verwirklicht. In Europa, in Russland wurde die Zeit von 1914 bis 1945 zur Mordgrube der Geschichte. Etwa hundert Millionen Menschen wurden im Krieg, in der Verschleppung, im Holocaust und im Gulag durch Hunger und sadistische Misshandlung getötet. Bücher wurden vernichtet, die Folter wurde alltäglich. Was verursachte dieses unermessliche Misslingen? Könnte es möglich sein, dass die Hochkultur, die humaniora, nicht humanisieren? Liegt ein fatales Paradox im Begriff „Kultur"? Was wäre eine wahrhaft humane Erziehung?

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