medard boss

wäre 100 geworden. kaum bekannt ist und bleibt er einer der hellen köpfe in der "branche". medard boss, der sigi freud noch persönlich kannte und bei ihm eine lehranalyse gemacht hatte, wurde der begründer der "daseinsanalyse", die aus seiner zusammenarbeit mit heidegger hervorging. auch mit c.g.jung arbeitete boss zehn jahre lang zusammen.
Der Daseinsanalytiker deutet demgegenüber Krankheit von innen, als einen eigenen Daseinsvollzug, der an die Stelle anderer, nicht realisierter, sprich: versäumter, Lebensmöglichkeiten tritt. Boss, der dem Studium von Träumen einen zentralen Stellenwert einräumte, verstand sie vor allem als eine eigene und eigenständige Weise jenes In-der-Welt-Seins. Worin er sich mit Martin Heidegger, dessen Daseinsanalytik er mit vielleicht grösserer Strenge und Treue als Ludwig Binswanger in psychotherapeutische Begriffe überführte, einig wusste. Wogegen Medard Boss sich aber vor allem und nicht nur in seinen beiden Traum-Büchern wandte («Der Traum und seine Auslegung», 1953; «Es träumte mir vergangene Nacht . . .», 1975), das war Sigmund Freuds Grundannahme eines Dahinter des Traumes; die Meinung, der manifeste Trauminhalt, das Bild, substituiere einen latenten Traumgedanken, der mittels psychoanalytischer Deutungstechnik entschlüsselt werden könne und müsse. Für Boss dagegen war der Traum ein genuiner Ausdruck menschlichen Daseins selbst. Die psychoanalytische Traumtheorie kritisierte er als Verdeckung der Eigenbedeutung der Traumgegenstände. [via NZZ Online]

link: http://www.daseinsanalyse.ch/html/11r.html

imre kertész' rede zum wiedervereinigungstag

Europa in der Generalprobe: Rede zur Feier der deutschen Wiedervereinigung
Als Opfer der beiden grossen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts, des Nazismus wie des Kommunismus, ist der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész prädestiniert für eine Rede zur offiziellen Feier der deutschen Wiedervereinigung. Wir drucken die Ansprache, die er am 3. Oktober in Magdeburg gehalten hat, im Folgenden ab.
[via NZZ Online]

was ich vermisse, ist der blick über den tellerrand der europäischen geschichte hinaus; der kritische blick auf die US-"außenpolitik" der das bild vom schwarzen mann im irak überwindet, dessen schatten die fäden verdeckt, die die USA seit vielen jahrzehnten spinnen.

scheisse für berlusconi

Rom - Eine Gruppe italienischer Globalisierungsgegner hat am Freitag drei Fässer voll Kot vor den Eingang des römischen Palasts geschüttet, in dem der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi wohnt. Die Polizei konnte die rund 50 Anhängern der Bewegung "Disobbedienti" (Die Ungehorsamen) nicht daran hindern, die Fässer vor den prunkvollen Palast im Herzen der italienischen Hauptstadt auszuschütten. [via derStandard.at]
bravo, obwohl b. nicht einmal das verstehen wird ...

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hmja
Dass die EU einmal mehr total versagt, weil wir alle...
ferromonte - 19. Mär, 14:20
Sturheit und Dummheit
https://www.derstandard.at /story/2000115394387/sture -geht-nicht-formeln...
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oh ja
oh ja
boomerang - 5. Mär, 23:13
Corona und 2020
Das Erschreckende an der Corona-Thematik sind die Medien(!!),...
ferromonte - 5. Mär, 08:14

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