whale rider

pai, ein maori-mädchen, ist die erstgeborene einer häuptlingsfamilie. ihr zwilligsbruder stirbt bei der geburt und mit ihm auch ihre mutter, weshalb sie jetzt bei ihren großeltern aufwächst. ihr vater lebt als künstler oft jahrelang in europa und kommt selten heim. ihren großvater, koro, liebt sie über alle maßen, er aber ist nicht gut auf pai zu sprechen, weil er in ihr das unglück für den stamm sieht: sie hat die linie der häuptlinge durchbrochen und bringt allen unglück. in wahrheit aber hat sie das zeug zum häuptling, und beweist das auch fortlaufend.
koro sucht einen nachfolger für das amt des häuptlings, das immer vom großvater auf den enkel übertragen wird, und sieht in pai nur das scheitern der tradition.
der mythos des stammes, daß ihr urahne paikea nach dem kentern seines kanus auf einem wal reitend neuseeland erreicht hat, lebt in der kleinen pai mehr als in irgendeinem anderen aus dem dorf. als sie koro bei seinen gebeten an die ahnen hilft, stranden einige wale vor dem dorf und die dorfbewohner versuchen nur mit der kraft der verzweiflung das größte der tiere wieder ins meer zu ziehen, erfolglos. pai fühlt aber ihre mission und klettert auf den wal, muntert ihn zum losschwimmen auf und reitet wirklich auf dem wal hinaus ins meer.
ihr großvater erkennt sie nun als den wahren weisen häuptling an, und das ereignis gibt dem ganzen stamm neue kraft ihre kultur und tradition weiterzuleben ...

schwer zu sagen, ob euch der film gefallen würde. einigen sicher. aber das ist kein hollywoodfilm, kein depp und kein pitt. :-)
ich fand ihn großartig. er trägt viele botschaften: eine satire auf die zuckungen des sturen patriachats, die uns genauso trifft wie stammeskulturen auf neuseeland. eine wiederverzauberung der welt, die wir bitter nötig haben. eine aufforderung an den einzelnen, den mut zu sich selbst zu haben, auf seine inneren stimmen zu hören. eine kritik am sinnentleerten abhängen der suchtgesellschaft. ein märchen, das unser verschüttetes gefühl für wahrheiten im leben, gut und schlecht, wiederbelebt. und schlußendlich eine erinerung an unsere verwandtschaft mit der natur und dem meer, mit der erde, die wir vergessen haben oder leugnen ...

Bushs Rechtfertigung

Washington/Bagdad/London - Der Bericht des US-Waffeninspektors David Kay verdeutlich ganz klar, "dass Saddam Hussein eine Gefahr für die Welt war", sagte Bush in Washington. "Jetzt ist er nicht mehr an der Macht, und der Welt geht es besser." [via SPIEGEL ONLINE]

ich wüßte, wie man der welt noch mehr gutes tun könnte.

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