ein typisches beispiel, wie wissenschaft - an sich weder gut noch schlecht - mißbraucht wird, um illustrierte zu verkaufen.
halbwahrheiten und solche, die einfach aus dem zusammenhang gerissen wurden, werden verwendet, um ein falsches und populistisch-spekulatives bild von einer sache zu entwerfen, die an sich eine sehr aktuelle und ernsthafte thematik wäre. nämlich vom gesellschaftlichen her gesehen. und ich dachte immer, der spiegel ist dem profil vorzuziehen ... ooops.
der ganze artikel ist nur in der printversion zu lesen.
Anstatt zweier X- besitzen sie nur ein Y-Chromosom und dieser Mickerling hat die Fähigkeit verloren sich zu regenerieren. So werden Mutationen und genetische Defekte unweigerlich vom Vater an den Sohn weitergegeben. Doch nicht nur Biologen, auch Sozialwissenschaftler, Ärzte und Psychologen sehen die Träger des Y-Chromosom als eine problematische Spezies: Männer sterben früher, tendieren verstärkt zu Sucht und Suizid, scheitern häufiger in der Schule und neigen zu Gewalt und Kriminalität. Sind Männer ein Mangelwesen der Natur? [via
SPIEGEL ONLINE]
ps: wie übrigens auch hier:
http://science.orf.at/science/news/78805
blabla, und kein inhalt, den wir nicht schon lange wüssten. wie überhaupt die science.orf.at-site eine der peinlichsten ist, die ich kenne.