neues handke-stück
peter handke hat eine neues bühnenstück geschrieben, der "untertagblues" (wieso erinnert mich der titel an michael köhlmeier, der arme mann, dem soeben die tocher weggestorben ist?). mit diesem stück reihe sich handke in die lange reihe der österreichischen raunzer ein, von ferdinand raimund bis thomas bernhard, so das spielzeitheft des akadamietheaters, wo die uraufführung stattfinden soll (mit gert voss in der hauptrolle). das ist allerdings ein schmaler kommentar, aber auch sehr typisch für wien. vorerst erscheint der text als kleines büchlein im suhrkamp verlag ..
In 20 Szenen verfolgt man die Fahrt einer U-Bahn zwischen Anfangs- und Endstation. Bei den Stationennamen möchte sich der Dichter nicht festlegen, doch sollen es mindestens zwei, wenn nicht drei oder vier Namen pro Station sein. Etwa "Ouhabia - Teruel - El Alamein" oder "Hammersmith - Tariufa - Maria Schnee". Es ist also auch eine Reise quer durch die Geografie und die Geschichte. Auf der Fahrt von der Peripherie ins Zentrum und wieder an den Stadtrand füllt und leert sich der Waggon.
[via ORF ON Kultur]
In 20 Szenen verfolgt man die Fahrt einer U-Bahn zwischen Anfangs- und Endstation. Bei den Stationennamen möchte sich der Dichter nicht festlegen, doch sollen es mindestens zwei, wenn nicht drei oder vier Namen pro Station sein. Etwa "Ouhabia - Teruel - El Alamein" oder "Hammersmith - Tariufa - Maria Schnee". Es ist also auch eine Reise quer durch die Geografie und die Geschichte. Auf der Fahrt von der Peripherie ins Zentrum und wieder an den Stadtrand füllt und leert sich der Waggon.
[via ORF ON Kultur]
ferromonte - 28. Aug. 2003, 8:35
Trackback URL:
https://ferromonte.twoday.net/stories/67145/modTrackback