beethoven, klavierkonzert nr. 3
eingefallen ist mir eben eine begebenheit, die ich vor vier jahren etwa erlebt hatte:
musikvereinssaal, barenboim dirigiert wr. philharmoniker;
beethovens 3. klavierkonzert.
neben mir saß ein alter mann, etwa 75, der von den ersten takten bis zum finale geweint hat. nicht aufdringlich oder laut, und sicher mit gelegentlichen pausen.
aber er blieb offenbar mehr oder minder durchgehend in diesem zustand tiefer bewegung und merkwürdigerweise war ich weder gestört, noch erstaunt. ich war ihm sogar nahe.
ihm, den ich nicht kannte, der nur durch diese ungeheure musik mit mir verbunden war.
musikvereinssaal, barenboim dirigiert wr. philharmoniker;
beethovens 3. klavierkonzert.
neben mir saß ein alter mann, etwa 75, der von den ersten takten bis zum finale geweint hat. nicht aufdringlich oder laut, und sicher mit gelegentlichen pausen.
aber er blieb offenbar mehr oder minder durchgehend in diesem zustand tiefer bewegung und merkwürdigerweise war ich weder gestört, noch erstaunt. ich war ihm sogar nahe.
ihm, den ich nicht kannte, der nur durch diese ungeheure musik mit mir verbunden war.
ferromonte - 3. Apr. 2004, 1:19
Verbindung
Das ist wie Magie, Mythos oder (wenns nicht so pathetisch klänge): der Rythmus des Kreatürlichem, der in einem pocht...