ferromonte - 25. Mär, 14:07

dem argument,

man habe als regierender oder an einer regierung beteiligter politiker nicht viel zeit, um dinge zu verändern, stimme ich schon zu: 4 jahre sind relativ wenig zeit angesichts der komplexen verstrickungen und vernetzungen des gesamten apparates.
meine einstellung zu diesen dingen ist aber eine definitiv idealistische. unabhängig davon, ob meine famelie in die luft fliegt oder nicht.
wenn ich die umbringe, die einen zug in die luft gesprengt haben, werde ihre freunde die toten rächen. siehe isreal: sharon lässt den hamas-chef umbringen, die hamas schwört rache und droht sharon umzubringen. gleichgültig, wie demokratisch solche menschen gewählt wurden. al quaida-terroristen fliegen 2 flugzeuge in das wtc, bush überfällt afghanistan und den irak. dadurch kann der terrorismus aber nicht gestoppt werden, wie bush galubt. dadurch gerät er so richtig in fahrt.
natürlich kann man jetzt nur versuchen, im irak und in afghanistan wieder was auzubauen, aber was dort zerstört wurde ist mehr als häuser, anlagen und andere materielle güter. es wurde dem hass gegen den westen erst so richtig nahrung gegeben, auch für denkende und gebildetere menschen. weil das alles grundfalsch war, und 1000e unschuldige menschen dabei zu schaden und zum tod gekommen sind, genau wie bei 11/9. gewalt erzeugt immer wieder nur noch mehr gewalt.
wir haben uns diese realität auf der erde erschaffen, und wir basteln weiter daran, einmal mehr in die richtung von prolemlösung und bessere alternative, meist aber in die andere richtung: rache, zerstörung, machtsicherung von reichen und mächtigen.

Ostracised - 25. Mär, 14:27

Weil das alles grundfalsch war,

nämlich weil eine opferreiche Beseitigung eines Diktators in fast allen Fällen (Ausnahmen wären gewesen: Kambodscha, Afghanistan)von seinem eigenen Volk ausgehen muss, und nicht von einer verhassten Weltmacht, ist die Lage im Irak sehr schwierig. Trotzdem sollte die Botschaft der Europäer sein: Wir haben überhaupt nichts gegen den Islam, seht her, z.B. wird auch die Türkei bald in der EU sein, wir unterstützen die Palästinenser bei der Suche nach einer Zukunftschance, aber Gewalt ist absolut inakzeptabel und jeder Einzelne, der diesen Weg wählt, wird an uns scheitern. Wer einen friedlichen Weg wählt, der kann von uns profitieren (was bei den USA im Nahen Osten ja nicht so offensichtlich ist).

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