erste zuckungen
in den ersten zuckungen des frühlings, die ich genieße wie selten vorher, während ich den lavendel zurückschneide, mich über die ersten rosenknospen freue und die heiße sonne im rücken spüre, sehe ich in den augenwinkeln, wie sich die kinder im hof unten in ihre rollerskates reinquälen und dann bei jedem schritt mit dem stürzen kämpfen, denn es liegt immer noch fast knöcheltief streuschotter dort unten.
auf den gehsteigen diese weißen schleier und flecken, die an salzseen erinnert: streugut, das vor 2 wochen ausgestreut wurde, von einer fa., die die schwangere hausmeisterin engagiert hat seit sie nicht mehr "arbeiten kann" (sie tut keinen strich mehr, seit sie im 2. monat ist, kassiert aber natürlich volle länge und wohnt gratis hier. aber sie hat auch vor der schwangerschaft keinen strich getan, die war nur ein willkommener grund, nun offiziell nichts mehr zu tun. alle bemühungen diese frau loszuwerden sind bis jetzt an der starken hm-vertretung in wien gescheitert ...).
in ganz wien liegt der streusplitt, wahrscheinlich bis in den mai/juni hinein wie letztes jahr, und verursacht kaputte schuhe und vor allem diesen feinen staub, der nachgewiesenermaßen viel schädlicher ist als angenommen: Auch die Interessen der VerkehrsteilnehmerInnen und PassantInnen werden dadurch nicht effizient geschützt, da der Effekt von Streugut oft nur kurzzeitig anhält und nutzlos gewordenes Streugut auf trockenen Straßen oft ungebunden liegen bleibt und als Rollsplitt zu einer Gefahrenquelle – vor allem für einspurige Fahrzeuge wird.
Neben dem Sicherheitsaspekt entstehen durch Rollsplitt infolge von Verkehrsbewegungen Unmengen feinsten Riebstaubes, der zu gesundheitsbelastendem Schwebstaub wird. Zudem enthält und transportiert dieser Staub selbst gesundheitsbelastende Stoffe.
Besonders in verkehrsberuhigten und in Tempo-30-Zonen wäre das Ermöglichen der Nullstreuung ein anzustrebendes Ziel. In einer Reihe von deutschen Städten, in denen man zur Nullstreuung übergegangen ist, sind Untersuchungen zur Frage der Verkehrssicherheit vorgenommen worden.
Es zeigte sich, dass eine Nichtstreuung der Fahrbahn mit abstumpfenden Streumitteln so gut wie keinen ins Gewicht fallenden Einfluss auf den Bremsweg von ordnungsgemäß bereiften Fahrzeugen hat. Bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 30 km/h reduzierte sich die Bremswegdifferenz gegen Null.
(mag. candussi im grazer gemeinerat, april 2003)
trotzdem rühren mich die ersten knospen meiner rosen, die ungeachtet der geschehnisse in der welt jedes jahr wieder neu beginnen, und in einigen wochen frische, neue blätter hervorbringen werden, die ahnungslos und unverbraucht ihrem einzigen zyklus entgegensehen, ohne von den käfern und läusen etc. zu wissen, die ihnen bald auf den pelz rücken werden ...
es ist befreiend, winterlasten auszuräumen und zu entsorgen, es ist gut sich an den ersten frühlingssonnenstrahlen zu wärmen.
auf den gehsteigen diese weißen schleier und flecken, die an salzseen erinnert: streugut, das vor 2 wochen ausgestreut wurde, von einer fa., die die schwangere hausmeisterin engagiert hat seit sie nicht mehr "arbeiten kann" (sie tut keinen strich mehr, seit sie im 2. monat ist, kassiert aber natürlich volle länge und wohnt gratis hier. aber sie hat auch vor der schwangerschaft keinen strich getan, die war nur ein willkommener grund, nun offiziell nichts mehr zu tun. alle bemühungen diese frau loszuwerden sind bis jetzt an der starken hm-vertretung in wien gescheitert ...).
in ganz wien liegt der streusplitt, wahrscheinlich bis in den mai/juni hinein wie letztes jahr, und verursacht kaputte schuhe und vor allem diesen feinen staub, der nachgewiesenermaßen viel schädlicher ist als angenommen: Auch die Interessen der VerkehrsteilnehmerInnen und PassantInnen werden dadurch nicht effizient geschützt, da der Effekt von Streugut oft nur kurzzeitig anhält und nutzlos gewordenes Streugut auf trockenen Straßen oft ungebunden liegen bleibt und als Rollsplitt zu einer Gefahrenquelle – vor allem für einspurige Fahrzeuge wird.
Neben dem Sicherheitsaspekt entstehen durch Rollsplitt infolge von Verkehrsbewegungen Unmengen feinsten Riebstaubes, der zu gesundheitsbelastendem Schwebstaub wird. Zudem enthält und transportiert dieser Staub selbst gesundheitsbelastende Stoffe.
Besonders in verkehrsberuhigten und in Tempo-30-Zonen wäre das Ermöglichen der Nullstreuung ein anzustrebendes Ziel. In einer Reihe von deutschen Städten, in denen man zur Nullstreuung übergegangen ist, sind Untersuchungen zur Frage der Verkehrssicherheit vorgenommen worden.
Es zeigte sich, dass eine Nichtstreuung der Fahrbahn mit abstumpfenden Streumitteln so gut wie keinen ins Gewicht fallenden Einfluss auf den Bremsweg von ordnungsgemäß bereiften Fahrzeugen hat. Bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 30 km/h reduzierte sich die Bremswegdifferenz gegen Null.
(mag. candussi im grazer gemeinerat, april 2003)
trotzdem rühren mich die ersten knospen meiner rosen, die ungeachtet der geschehnisse in der welt jedes jahr wieder neu beginnen, und in einigen wochen frische, neue blätter hervorbringen werden, die ahnungslos und unverbraucht ihrem einzigen zyklus entgegensehen, ohne von den käfern und läusen etc. zu wissen, die ihnen bald auf den pelz rücken werden ...
es ist befreiend, winterlasten auszuräumen und zu entsorgen, es ist gut sich an den ersten frühlingssonnenstrahlen zu wärmen.
ferromonte - 17. Mär. 2004, 15:41
viel spass