dass sich die geschlechter da etwas schuldig geblieben sind. nur war es bei männern eher der rede wert, wenn sie zugaben (zugeben) das zu tun, was sie tun, um frauen zu gefallen.
bei frauen war das selbstverständliche grundvoraussetzung / -anforderung.
den roman möchte ich auch lesen. kannst du ihn weiter empfehlen?
den da kenn ich noch nicht, hab nur eine TV-rezension gesehen, bzw. diese wird morgen 19:20h in 3sat zu erleben sein. aber ich les grade "der menschliche makel", und das ist schon lesenwert würde ich sagen, wenngleich das buch die attribute der amerikanischen literatur hat: geschwätzigkeit, gewisse oberflächenhaftung etc. -- etwas, was mich auch bei irving, wolfe etc. immer stört. bin halt ein europäer :-)
aber was du sagt über das geschlechterverhältnis in dieser sache, ist natürlich die traurige wahrheit. traurig, weil sexistisch und verlogen (mänlicherseits).
und was das traditionelle geschlechterverhältnis betrifft: ich würde da gar nicht so offensichtlich werten wollen. diese rollen gaben auch sicherheit und klarheit. eine, die ich nicht haben würden wollte, aber die vielen vielleicht gr nicht so unrecht war. (und da denke ich jetzt ganz konkret an gespräche mit meiner grossmutter).
eine zeitlang mögen die rollen ihre aufgabe erfüllen und einen sicheren standpunkt geben, so bis zum 20 jahr oder so, schwer zu sagen wie lange. wird bei jedem menschen verschieden sein.
aber dann kommt die zeit, in der bestimmte menschen sich komplett losmachen müssen von diesen rollen, wenn sie "geboren werden wollen", um mit hesse (demian) zu sprechen. andere aber nicht, die sind glücklich in einem spiebürgerlichen leben mit genau verteilten rollen, was man tun und fühlen darf, welche weltanschaung erlaubt ist etc ... ich gehör jedenfalls zu denen, die alles zertrümmern mussten (das ei), und für die nichts selbstverständlich ist ...
ich glaube nicht,
bei frauen war das selbstverständliche grundvoraussetzung / -anforderung.
den roman möchte ich auch lesen. kannst du ihn weiter empfehlen?
aber was du sagt über das geschlechterverhältnis in dieser sache, ist natürlich die traurige wahrheit. traurig, weil sexistisch und verlogen (mänlicherseits).
danke für den tv-tipp :-)
und was das traditionelle geschlechterverhältnis betrifft: ich würde da gar nicht so offensichtlich werten wollen. diese rollen gaben auch sicherheit und klarheit. eine, die ich nicht haben würden wollte, aber die vielen vielleicht gr nicht so unrecht war. (und da denke ich jetzt ganz konkret an gespräche mit meiner grossmutter).
rollen
aber dann kommt die zeit, in der bestimmte menschen sich komplett losmachen müssen von diesen rollen, wenn sie "geboren werden wollen", um mit hesse (demian) zu sprechen. andere aber nicht, die sind glücklich in einem spiebürgerlichen leben mit genau verteilten rollen, was man tun und fühlen darf, welche weltanschaung erlaubt ist etc ... ich gehör jedenfalls zu denen, die alles zertrümmern mussten (das ei), und für die nichts selbstverständlich ist ...