die vernunft ist tot - willkommen im mittelalter
menasse-interview in der zeit:
Wenn sich ein Künstler nicht mehr als Teil einer Weltbewegung der Vernunft sehen kann, dann fällt er auf einen Punkt zurück, der historisch nur bekannt ist aus der Zeit vor der Aufklärung. Er befindet sich in einer nicht ausdifferenzierten Welt, in einer Welt, in der es keine Widersprüche und Alternativen gibt. In gewisser Weise ist er wieder im Mittelalter angekommen.(...)
Ich bin dennoch sicher, dass ich mich in Zukunft auf nichts verlassen kann, dass mich nichts schützen wird, wenn es so klar und deutlich ist, dass Menschen Zivilcourage nicht einmal dann aufbringen, wenn ihr Leben nicht bedroht ist – wie sollen sie dann Zivilcourage aufbringen, wenn ihr Leben bedroht ist?
Wenn sich ein Künstler nicht mehr als Teil einer Weltbewegung der Vernunft sehen kann, dann fällt er auf einen Punkt zurück, der historisch nur bekannt ist aus der Zeit vor der Aufklärung. Er befindet sich in einer nicht ausdifferenzierten Welt, in einer Welt, in der es keine Widersprüche und Alternativen gibt. In gewisser Weise ist er wieder im Mittelalter angekommen.(...)
Ich bin dennoch sicher, dass ich mich in Zukunft auf nichts verlassen kann, dass mich nichts schützen wird, wenn es so klar und deutlich ist, dass Menschen Zivilcourage nicht einmal dann aufbringen, wenn ihr Leben nicht bedroht ist – wie sollen sie dann Zivilcourage aufbringen, wenn ihr Leben bedroht ist?
ferromonte - 9. Mär. 2004, 17:41
dem...
Da hat er recht.
Es ist ein feiges, feistes Konsum-Zeitalter.