marsbilder, da capo
Ästhetisch freilich kann man vielen Mars-Fotos etwas vom Kant'schen Erhabenen abgewinnen. Das gilt nicht nur von den Mars-Porträts, sondern besonders von jenen Fotos, bei denen die Höhenaufnahmen der Oberfläche formale Strukturen aufweisen, wie wir sie aus der Malerei des Informel und des abstrakten Expressionismus kennen. Die Kunst stellte, unter den Bedingungen der Abstraktion, eine moderne Variante der Ästhetik des Erhabenen dar. Der Königsberger Philosoph hatte bekanntlich gerade dem Wüsten und Schreckenerregenden jene ästhetische Qualität zugesprochen, die in reflexiver Wende die Kräfte subjektiver Selbstvergewisserung aufzurufen vermag. So kann man die Mars-Ikonen auch lesen als Denkbilder.
feuilleton in der NZZ, da kann man gleich ein wenig kant einbauen, der ja anlässlich seines 200sten todestages wieder herumgedreht und -gebogen wird.
aber wirklich jetzt, diese marsbilder, die man jetzt bequem via internet (auch hier) auf der esa-seite etwa betrachten kann, regen sehr zum denken an.
zum grübeln, und zum fragen stellen.
feuilleton in der NZZ, da kann man gleich ein wenig kant einbauen, der ja anlässlich seines 200sten todestages wieder herumgedreht und -gebogen wird.
aber wirklich jetzt, diese marsbilder, die man jetzt bequem via internet (auch hier) auf der esa-seite etwa betrachten kann, regen sehr zum denken an.
zum grübeln, und zum fragen stellen.
ferromonte - 6. Mär. 2004, 23:25
Trackback URL:
https://ferromonte.twoday.net/stories/157096/modTrackback