ein plädoyer für bildung
ein plädoyer für bildung in der ZEIT, das runter geht wie öl :
Man muss Kinder mögen, um ihnen etwas beizubringen, und man muss mit roten Ohren über den großen Büchern der Menschheit oder dem großen Buch der Natur sitzen, um etwas herauszubekommen. Zugleich jedoch „muss“ das niemand, es ist ganz und gar unselbstverständlich, es kostet Zeit und Mühe und steht in eigentlich aussichtsloser Konkurrenz zu viel leichteren Wegen, Spaß zu haben oder Geld zu verdienen. Man braucht das ansteckende Vorbild, um sich darauf einzulassen, den Lehrer, in dem die Faszination für sein Fach noch nicht erloschen ist, den Freund, dem seine Doktorarbeit auch wichtiger ist als die schnelle Karriere, und um einen herum Land und Leute, wo Erkenntnis etwas gilt und Ignoranz keine Zier ist.
wer so denkt, gilt als langweilig und gestrig, aus dem letzten jahrhundert oder uncool. in wahrheit basiert unser ganzes technisiertes wohlstandsleben - neben den verbrechen des kolonialismus etc. etc. - auf der arbeit und den erkenntnissen von menschen, die echte bildung hatten und das nicht für entbehrlichen kram hielten. heute zählt bildung nur vorgeblich etwas, in wahrheit aber ängstigt sie die meisten: man hat immer angst vor unbekannten und fremden dingen.
daneben etabliert sich eine scheinbildung, ein hohles gerüst von phrasen und nie gehabten erkenntnissen, das keine auch noch so leichte erschütterung aushält. sowas stellen viele zur schau, und unter den blinden sind die einäugigen könige.
jaja, und ich nehme mich da gar nicht aus ...
Man muss Kinder mögen, um ihnen etwas beizubringen, und man muss mit roten Ohren über den großen Büchern der Menschheit oder dem großen Buch der Natur sitzen, um etwas herauszubekommen. Zugleich jedoch „muss“ das niemand, es ist ganz und gar unselbstverständlich, es kostet Zeit und Mühe und steht in eigentlich aussichtsloser Konkurrenz zu viel leichteren Wegen, Spaß zu haben oder Geld zu verdienen. Man braucht das ansteckende Vorbild, um sich darauf einzulassen, den Lehrer, in dem die Faszination für sein Fach noch nicht erloschen ist, den Freund, dem seine Doktorarbeit auch wichtiger ist als die schnelle Karriere, und um einen herum Land und Leute, wo Erkenntnis etwas gilt und Ignoranz keine Zier ist.
wer so denkt, gilt als langweilig und gestrig, aus dem letzten jahrhundert oder uncool. in wahrheit basiert unser ganzes technisiertes wohlstandsleben - neben den verbrechen des kolonialismus etc. etc. - auf der arbeit und den erkenntnissen von menschen, die echte bildung hatten und das nicht für entbehrlichen kram hielten. heute zählt bildung nur vorgeblich etwas, in wahrheit aber ängstigt sie die meisten: man hat immer angst vor unbekannten und fremden dingen.
daneben etabliert sich eine scheinbildung, ein hohles gerüst von phrasen und nie gehabten erkenntnissen, das keine auch noch so leichte erschütterung aushält. sowas stellen viele zur schau, und unter den blinden sind die einäugigen könige.
jaja, und ich nehme mich da gar nicht aus ...
ferromonte - 26. Jan. 2004, 18:57
übrigens: der satz in deinem header gefällt mir ...