Erste Strasse zum Südpol
In der Antarktis wird an der 1.600 Kilometer langen Trasse zum Südpol gearbeitet
Auckland - Mit gewaltigem technischen Aufwand bauen US-Experten in der Antarktis derzeit am ersten Landweg zum Südpol. Es solle eine Trasse geformt werden, die in einigen Jahren eine richtige Straße aus Schnee werden könnte, sagte Projektleiter John Wright der in McMurdo erscheinenden Zeitung "Antarctica Star".
Die Straße werde 1.600 Kilometer lang sein und von der US-Antarktis-Station McMurdo Sound an der Küste des Rossmeers zur US-Station am Südpol gehen. Fertig soll die Strecke in der Sommersaison 2004/2005 werden. Die Forscher wollen mit der Straße Nachschub zum Südpol bringen, der bislang mit einem Hercules-Hubschrauber transportiert wird. Das Projekt wird von der Nationalen Wissenschaftsstiftung der USA getragen.
Der Bau des ersten 48 Kilometer langen Abschnitts während des antarktischen Sommers sei einfach gewesen, berichtete Wright. Aber für die weiteren fünf Kilometer hätten die Ingenieure zwei Monate gebraucht. Laut Wright sah die Gegend aus wie eine "riesige, flache, nichts sagende Schneefläche". Aber darunter hätten sich zahlreiche gefährliche Gletscherspalten versteckt. Kletterer seien in die Schluchten gestiegen und hätten die Größen abgeschätzt. Dann seien die Schnee- und Eisschichten über den Gletscherspalten gesprengt und die Löcher mit Schnee aufgefüllt worden. Das Auffüllen jeder der 32 Gletscherspalten habe eine bis sechs Stunden gedauert. Die größte Spalte sei rund acht Meter breit und 34 Meter tief gewesen. (APA)
Auckland - Mit gewaltigem technischen Aufwand bauen US-Experten in der Antarktis derzeit am ersten Landweg zum Südpol. Es solle eine Trasse geformt werden, die in einigen Jahren eine richtige Straße aus Schnee werden könnte, sagte Projektleiter John Wright der in McMurdo erscheinenden Zeitung "Antarctica Star".
Die Straße werde 1.600 Kilometer lang sein und von der US-Antarktis-Station McMurdo Sound an der Küste des Rossmeers zur US-Station am Südpol gehen. Fertig soll die Strecke in der Sommersaison 2004/2005 werden. Die Forscher wollen mit der Straße Nachschub zum Südpol bringen, der bislang mit einem Hercules-Hubschrauber transportiert wird. Das Projekt wird von der Nationalen Wissenschaftsstiftung der USA getragen.
Der Bau des ersten 48 Kilometer langen Abschnitts während des antarktischen Sommers sei einfach gewesen, berichtete Wright. Aber für die weiteren fünf Kilometer hätten die Ingenieure zwei Monate gebraucht. Laut Wright sah die Gegend aus wie eine "riesige, flache, nichts sagende Schneefläche". Aber darunter hätten sich zahlreiche gefährliche Gletscherspalten versteckt. Kletterer seien in die Schluchten gestiegen und hätten die Größen abgeschätzt. Dann seien die Schnee- und Eisschichten über den Gletscherspalten gesprengt und die Löcher mit Schnee aufgefüllt worden. Das Auffüllen jeder der 32 Gletscherspalten habe eine bis sechs Stunden gedauert. Die größte Spalte sei rund acht Meter breit und 34 Meter tief gewesen. (APA)
ferromonte - 6. Feb. 2003, 11:37
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