demokratie?

sondersitzung im nationalrat, thema: hohe arbeitslosigkeit. selbstdarstellung der redner, die ewig selbe polemik. der eine behauptet das, der andere das. bartenstein leiert seine zahlen runter, die die erfolgsstory der schwarzen regierung illustrieren und belegen sollen. lippenbekenntnisse folgen lippenbekenntnissen.
die regierungsbeamten geben vor, verantwortung zu tragen. wenn sie aber ihren job nicht machen und nichts zusammen bringen (in der wirtschaft würden sie gefeuert werden), werden sie nicht nur nicht gefeuert, nein, sie tragen auch sonst keine konsequenzen, und damit auch keine verantwortung. es ist alles leeres gerede, folgenloses geplänkel, lügen (bewußte und unbewußte).
gusenbauer macht einfach alles schlecht, was weder ein standpunkt ist noch ein besserer auftritt als der bartensteins.
das alles nennen wir noch immer demokratie, weil wir meister im verdrängen sind.
diese zwischenrufe immer, wie in der schule. momente, in denen ich mich unendlich schäme, ein österreicher zu sein. ein moment, in dem ich heiß wahlen herbeisehne, um dann wieder nicht zu wissen, wen ich jetzt wählen soll. oder keinen zu wählen.
man darf nicht vergessen: diese leute können wir in in solchen fällen bei ihrer arbeit beobachten (sie machen natürlich auch anderes). und für diese frechheit, die sie arbeit nennen, schreiben sie sich selbst fette gehälter aus, die sie sich aus den steuereinnahmen ausbezahlen.

edit:
neue pointe: molterer zeigt auf, wie gut wir im internationalen vergleich sind! seine ewig selbe taktik. und weitere zahlen-tricks. und parteipolemik. und wieder das ewige grasser-bartenstein-schüssel-molterer-eigenlob, das wir seit jahren hören. während die wahrheit eine ganz andere ist, während die arbeitslosen immer mehr werden, und kosmetische und alibi-aktivitäten die existenz diese widerlichen gestalten vor unseren augen rechtfertigt.
kotz

was sich einmal mehr zeigt: was für eine tiefe kluft zwischen spö und övp besteht, wie konträr die grundlegenden ansichten sind. und auch, wie sehr sich diese leute hassen.
vor dieser erkenntnis sieht die große koalition der 80er und 90er jahre aus wie eine irrsinnstat. eine totengräberaktion.

edit:
öllinger klärt wenigstens einmal die frechen zahlenkonstrukte der statistik-trickser auf.

das grimassieren des feisten fasslabend. dem gefällt das gar nicht ...

gorbach, der aktuelle vizekanzler, beim nasenpopeln: man fasst sich an die nase, wenn es emotional hergeht. und dann bringt er seine zahlen. was denn sonst.
ah, und jetzt stellt diese supernase auch noch fest, daß die guten regierungen in österreich, und nicht in deutschland daheim sind. strunz!
fleischmann - 13. Jan, 16:07

Die Frage ist,

wie viel Platz bleibt zwischen Schwarz und Weiß?

ferromonte - 13. Jan, 16:11

"30 jahre

fehlpolitik" haben schon platz, immer wieder.
ferromonte - 13. Jan, 17:29

dieses

gesülze von "positiv" mitarbeiten ist auch schon sowas von ausgeleiert, und wer schüssel vor und nach der letzten NR-wahl genau beobachtet hat, lässt sich nicht mehr täuschen.

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