bittere weihnachten
weihnachten war einmal etwas magisches: die geheimnissvollste zeit im jahr. geruch von tannenzweigen und kerzenwachs, kleine sachen, selbst gemachtes. sicher auch geschenke, aber die waren nur das sahnehäubchen. die feierlichkeit und die stimmung waren das wesentliche.
mag sein, daß solche empfindungen mit der kindheit zusammengehen und eben nur einmal, in den ersten zehn jahren des lebens zu wahrgenommen werden, mag sein, daß nur kinder weihnachten wirklich erleben können, sofern man ihnen ein solches weihnachtsfest bereitet.
wenn ich aber jetzt durch die strassen gehe, sehe ich, wie die geschäftsleute alle etwa zur selben zeit ihre sterne, ihr glitzerzeug und ihre krampusse in die auslagen stellen. im supermarkt stehen schon seit wochen die schokoladenikolos palettenweise in kassanähe, und auch christbaumschmuck und alles andere. dann merke ich wieder, daß es dieses weihnachten nicht mehr gibt, weil es in uns nicht mehr stattfindet. weihnachten ist ein reines konsumfest, das von werbung, wirtschaft und marketing diktiert wird. ich verweigere es schon lange, weil ich meine zuneigung spontan ausdrücke und nur dann was schenke, wenn ich es möchte.
die echte weihnachtsstimmung vermisse ich aber sehr, so wie es damals war. damit wurde das jahr rund, es wurde einem warm, auch wenn es kalt war, und ein gefühl von gemeinsamkeit war zu spüren. ich müsste wohl kinder haben, die selbst intakte familien und eigene kinder haben, und als großvater könnte ich dann vielleicht, vielleicht! mit ihnen noch einmal das erleben ... sofern diese zeiten nicht für immer der vergangenheit angehören.
mag sein, daß solche empfindungen mit der kindheit zusammengehen und eben nur einmal, in den ersten zehn jahren des lebens zu wahrgenommen werden, mag sein, daß nur kinder weihnachten wirklich erleben können, sofern man ihnen ein solches weihnachtsfest bereitet.
wenn ich aber jetzt durch die strassen gehe, sehe ich, wie die geschäftsleute alle etwa zur selben zeit ihre sterne, ihr glitzerzeug und ihre krampusse in die auslagen stellen. im supermarkt stehen schon seit wochen die schokoladenikolos palettenweise in kassanähe, und auch christbaumschmuck und alles andere. dann merke ich wieder, daß es dieses weihnachten nicht mehr gibt, weil es in uns nicht mehr stattfindet. weihnachten ist ein reines konsumfest, das von werbung, wirtschaft und marketing diktiert wird. ich verweigere es schon lange, weil ich meine zuneigung spontan ausdrücke und nur dann was schenke, wenn ich es möchte.
die echte weihnachtsstimmung vermisse ich aber sehr, so wie es damals war. damit wurde das jahr rund, es wurde einem warm, auch wenn es kalt war, und ein gefühl von gemeinsamkeit war zu spüren. ich müsste wohl kinder haben, die selbst intakte familien und eigene kinder haben, und als großvater könnte ich dann vielleicht, vielleicht! mit ihnen noch einmal das erleben ... sofern diese zeiten nicht für immer der vergangenheit angehören.
ferromonte - 22. Nov. 2003, 11:47
Ich hatte
werde