anfänge, divergenzen
ich habe mich immer schon verzettelt, vom 100sten ins 1000ste, demenstprechend das chaos in meinem kopf: transhuman.
die freundin meines nachbars schreit, als würde ihr wehgetan, aus erfahrung bin ich mir aber ziemlich sicher, daß die beiden nur das tun, was viele männer und frauen miteinander tun. man könnte denken: wie bürgerlich, um halb zehn abends, aber arbeitende menschen haben ja sonst keine zeit. immerhin sind sie kinderlos, was auch eine rolle spielt. samstag vormittag, das kennt man ja: man sieht die paare beim billa oder spar, ob die sache gut gelaufen ist oder weniger. großes standvermögen hat mein nachbar nicht, jedenfalls heute: es hat nur 10 minuten gedauert.
im augenwinkel die licht- ins- dunkel - abschlußveranstaltung in ORF2. da treffen sich reiche leute im glamourösen rahmen und beklatschen sich ob ihrer wohltätigkeit. die gehrer, die lungers, künstler(!), der gerer, anwälte etc. ...
man versteigert hermann mayers t-shirt, autogramm von phil collins, diamantringe, zitate usw.. bürgermeister häupl verkauft einen spaziergang mit seiner wenigkeit ... warum tun sie denn nicht gutes, ohne selbst davon zu proftieren? nun, was ist dagegen einzuwenden, wenn solche menschen das angenehme mit dem nützlichen verbinden? political correct. gar nichts. warum bleibt aber doch so ein widerliches gefühl zurück, gefühle die an heuchelei, bigotterie und "la chute" erinnern?
ein muster, daß sich endlos wiederholt.
die freundin meines nachbars schreit, als würde ihr wehgetan, aus erfahrung bin ich mir aber ziemlich sicher, daß die beiden nur das tun, was viele männer und frauen miteinander tun. man könnte denken: wie bürgerlich, um halb zehn abends, aber arbeitende menschen haben ja sonst keine zeit. immerhin sind sie kinderlos, was auch eine rolle spielt. samstag vormittag, das kennt man ja: man sieht die paare beim billa oder spar, ob die sache gut gelaufen ist oder weniger. großes standvermögen hat mein nachbar nicht, jedenfalls heute: es hat nur 10 minuten gedauert.
im augenwinkel die licht- ins- dunkel - abschlußveranstaltung in ORF2. da treffen sich reiche leute im glamourösen rahmen und beklatschen sich ob ihrer wohltätigkeit. die gehrer, die lungers, künstler(!), der gerer, anwälte etc. ...
man versteigert hermann mayers t-shirt, autogramm von phil collins, diamantringe, zitate usw.. bürgermeister häupl verkauft einen spaziergang mit seiner wenigkeit ... warum tun sie denn nicht gutes, ohne selbst davon zu proftieren? nun, was ist dagegen einzuwenden, wenn solche menschen das angenehme mit dem nützlichen verbinden? political correct. gar nichts. warum bleibt aber doch so ein widerliches gefühl zurück, gefühle die an heuchelei, bigotterie und "la chute" erinnern?
ein muster, daß sich endlos wiederholt.
ferromonte - 5. Feb. 2003, 22:04











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