illusion

die donau war nie blau; geben wir uns keiner illusion hin!


biggi

salinger

Im Nichtveröffentlichen liege, so sagte er, "ein wunderbarer Friede". Eigentlich habe er nur noch für sich geschrieben, vermutete Tochter Margaret, weil er Angst vor Kritik hatte. Salinger war, was sein Privatleben anging, äußerst heikel. Er verfolgte sogar Internetseiten, die ihn zu ausführlich zitierten. Er habe seine individuelle Geschichte in sein Werk einfließen lassen, deshalb gehe sein Leben auch niemanden etwas an.
Entsprechend mäßig war seine Begeisterung, als Tochter Margaret im Jahr 2000 ihre Familienerinnerungen unter dem Titel Dream Catcher: A Memoir veröffentlichte und auch viele geheimgehaltene Details aus dem Privatleben des berühmten Vaters erzählte: Er sei sehr liebevoll, aber auch pathologisch selbstsüchtig gewesen, schrieb sie. Sein Arbeits- und Schlafzimmer habe sie jedenfalls nur zweimal in ihrem Leben betreten dürfen.


via der standard

sklaven und flüchtlinge

aufstand der sklavenflüchtlinge in süditalien. szenen, an die wir uns gewöhnen werden müssen, wenn wir so weitermachen. ein b-movie, aber wir können es offenbar nicht besser.
"illegale" einwanderer, mit denen man machen kann was man will, sind sie doch illegal.
menschenrechte? *brüllvorlachen*
rechtsstaat? *wieher*
EU? ja, so schauts aus!

home

albert camus,

der vor 50 jahren starb, wird von frau radisch erinnert. eigentlich entbehrlich, frau radisch. alleine der goethe-satz "Kein Geistlicher hat ihn begleitet" sagt doch alles über die radisch aus.
camus, den ich als 16jähriger lesen und lieben lernte mit dem"fall" und dem "fremden", camus, von dem ich später fast alles gelesen habe und der die unbestechlichste aller leitfinguren für mich wurde, über ihn muss ich mich ja nicht von einer radisch belehren lassen, weder was sein leben und seinen charakter noch sein werk anlangt.
wäre er vor 50 jahren nicht im sportwagen seines verlegers gestorben, könnte er heute noch am leben und vielleicht einer der wenigen sein, dessen bücher nicht entbehrlich sind. naja.

die arbeit im labor macht mir heute keine freude; endlich ist die sonne einmal sichtbar, nach tagen von regen und schnee, und prompt muss ich da herinnen sitzen in diesem kranken haus. man kann nur das beste draus machen: eines nach dem anderen, das notwendige, das, was anliegt erledigen. ansonsten nachfühlen, die letzten tage, erinnern, aufarbeiten. oft merkt man erst im nachhinein, wieviel in kurzer zeit geschehen ist.
und: ich würde mir gerne sisyphus als eine glücklichen menschen vorstellen, gelingt mir nicht ganz im moment. hmja.

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Sturheit und Dummheit
https://www.derstandard.at /story/2000115394387/sture -geht-nicht-formeln...
ferromonte - 6. Mär, 15:31
oh ja
oh ja
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Corona und 2020
Das Erschreckende an der Corona-Thematik sind die Medien(!!),...
ferromonte - 5. Mär, 08:14

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