ist wohl die bescheuertste idee, die US-wissenschaftler in den letzten jahren hatten.
dass das ganze ein reinfall war, freut mich ungemein, und jetzt wird es lächerliche erklärungen geben, die an sandkastenspiele erinnern; nichts anderes ist das auch.
eine große hoffnung liegt jetzt bei den iren:
wenn sie mit "nein" stimmen, wäre die wahrscheinlichkeit etwas größer, dass die undemokratische EU sich ändern müsste.
wenn ich auch sicher bin, daß die EU sich niemals ändern wird, weil sie von grund auf von den falschen menschen errichtet wurde. und von naiven, unwissenden menschen (mit)getragen wird.
nach drei tage heftigen windes ist jetzt der sommer zurück; da wird es mittags schon so heiß, daß man in den schatten kriecht; jedenfalls auf den kykladen.
ich habe das gefühl, die zeit bleibt stehen. alles dauert lange und ist gedehnt, hat zeit zum atmen.
solange es still ist, verlangsamt sich die zeit. wird es lauter, geht sie schneller.
zwischen brandung und sonne wird alles existienziell für mich.
was brauche ich, um glücklich zu leben?
es ist so wenig, daß sich plötzlich alles sehr leicht anfühlt,
auch das spricht mir aus der seele:
"Wir sind für Handel und Kooperation zwischen freien Nationen, aber das sollte in Form einer Zusammenarbeit passieren und nicht in Form einer politischen Union."
das wird wohl nur ein frommer wunsch bleiben, wie ihn auch HPM pflegt:
"Wenn Lissabon jetzt zum vierten Mal zurückgewiesen wird, würden die Menschen in Europa sehen, dass ein neuer EU-Superstaat nicht gewünscht wird. Was es dann braucht, ist ein radikales Umdenken über den künftigen Kurs Europas, und das soll nicht nur in Irland stattfinden, sondern in allen Ländern."
ich stehe immer früher auf; heute schon vor sonnenaufgang, es ist seltsam unruhig draussen: hunde bellen, vögel zwitschern, der himmel ist orangerosa. faszinierendes szenario.
später dann mache ich kaffee und setze mich in die erste sonne, die schon ausreichend wärmt. esse ein paar weintrauben und sehe mich ein wenig um.
mein alter spüre ich, denn du bist adamjung.