elfriede jelinek

jelineks online-essay zur akteullen IKG-debatte:
http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fgrass2.htm
ich würde mir eine diskussion auf 2day.net wünschen ... die meinungen der blogger, sofern sie eine haben.

meine tomaten

verzeihung, paradeiser.:-)

tomaten10

IKG, muzikant und österreich

ich hatte ja schon einmal das thema aufgegriffen. so einfach aber ist das doch nicht alles, selbst wenn sich herr muzikant eindeutig unvorteilhaft verhält und in der öffentlichkeit ebenso ausdrückt. die berichte in den zeitungen geben auch keine details her, und wenn ich die hompage der IKG ansehe, finde ich zu beginn bei der präsentation des organes der IKG "die gemeinde" einen artikel "aus dem büro des präsidenten": eine rede zur lage der nation von a. muzikant, die alle vorurteile wieder nur bestätigt. insgesamt ist die website doch gelungen, es ist sehr viel information zu finden über ausbildung, religion, historisches; auffällig und störend immer der opfer-ton, die vorhaltungen, und eine auffallend unkritische haltung den geschehnissen im nahen osten gegenüber. da wird deutlich auf die zweifelhafte vergangenheit des österreichischen nobelpreisträgers konrad lorenz hingewisesen, aber kein wörtchen etwa über ariel sharon und den mauerbau in israel. auch eine immobilienseite findet sich dort (nur scheint sie nicht zu funktionieren), man denkt unwillkürlich an a. muzikant, der ja mit immobileien handelt. ist das falsch?
das alles hinterlässt viel unklarheit. was wäre nötig, um die angelegenheit objektiver betrachten zu können?
einmal zahlen und fakten: es müsste nachvollziehbar sein, was die IKG einnimmt und ausgibt. wieviel sie vom staat bekommt, wofür diese gelder verwendet werden. wie das enorme defizit zustande kommt.
dann historische genauigkeit: was ist seit '45 in wien genau geschehen?
es steht außer frage, daß eine moralische verpflichtung der IKG gegenüber vorhanden ist. und es steht außer frage, daß die IKG unterstützt werden muß und erhalten, wo die 6000 mitglieder überfordert sind.
in so einer sensiblen materie sollten aber nicht nur österreichische politiker sehr bedacht zu worte gehen, auch der präsident der IKG sollte sich genau überlegen, was er sagt. denn sein verhalten bisher ist eigentlich nur dazu gut, das alte gespenst des antisemitismus wieder hervorzurufen; (erschütternde postings im schutzmantel der anonymität ..)
was ich grundsätzlich ablehne, ist eine art erbschuld ohne ende und damit verbunde lebenslängliche restitutionszahlungen. den "nachgeborenen" kann nicht die verantwortung (auch nicht die moralische) übertragen werden für das, was eine mördergesellschaft vor mehr als 50 jahren angerichtet hat. ich stehe selbst noch immer fassungslos vor den ereignissen in den 30er und 40er jahren des 20. jhdt., aber mein grauen ist nicht mit schuldgefühlen den nachkommen der opfer gegenüber verbunden. restitutionszahlungen für überlebende und angehörige von opfern, ja, nicht aber für deren enkel und deren nachkommen. das ist unsinnig und geht auch nicht.

links:
http://www.bka.gv.at/bka/aps/aps2003/aps4903.html#1

merkwürdiges bild

dieses zeitgeistige bild muß man gesehen haben.
zaungäste beim BKA in berlin, die versuchen schröder und prodi zu fotografieren ...
voyeurismus pur, mit einer ängstlichen note

breaking news

wenn grasser damit auch durchkommt, fresse ich meinen computer.

arbeiten ja, sich

beklauen lassen: nein
in österreich wollen offenbar immer weniger leute die dummen sein. deshalb pfuschen sie wo es geht, wie man hierzulande zu schwarzarbeit sagt.
nettes wortspiel: schwarz-arbeit.

ot:
ein starkes lebenszeichen des orf online-direktors (dieser wichtige neue posten wurde im ORF erst vor einem jahr extra geschaffen, damit man eine alibi-beschäftigung mehr hat für vit.B-erkrankte freunde der ehemals so korruptions-kritischen regierung ..):
teile des ORF- webauftrittes (wie http://steiermark.orf.at/ und http://salzburg.orf.at/ etc.) verblassen förmlich über nacht.
der - ohnehin nur minimale - farbliche wärmeverlust ist aber umso deutlicher spürbar für den betrachter, der das gelb immerhin über jahre hinweg gewohnt war.
ob dadurch die website wirklich auch sachlicher oder nüchterner wird, wie die farbumstellung suggerieren soll?

marcuse's ashes

was geschah eigentlich mit ... herbert marcuses asche?
wie seine asche von new heaven nach berlin kam, erzählt marcuses sohn peter in der TAZ

eine liebe in prag

auf 3sat war dieser film abends zu sehen. obwohl er die handschrift der US-filmindustrie trägt und eine US/D-koproduktion ist, hat er mich bewegt. meine alte idee, dachau, auschwitz und theresienstadt zu besuchen kam wieder hoch, und ich fühlte einen brennenden kloß im hals bei der vorstellung, vor einem restaurierten tor mit der aufschrift "arbeit macht frei" zu stehen. dort gibt es führungen, als wäre das ein forum romanum oder ein delphi. dabei war das so gut wie gestern, und unsere großeltern hätten dabei sein können oder sind es gewesen, opfer oder täter.
es fehlen nur noch kaffeehäuser und souveniershops, oder ein hotel vor ort um eine gruselige nacht zu verbringen.
eine zeitlang vertrat ich die ansicht der einzig adäquate umgang damit wäre, die KZs alle zu schleifen, das wäre man den opfern und ex-häftlingen schuldig.
aber dieser gedanke kam wohl nur aus der absoluten unerträglichkeit dieser ereignisse und meinem unvermögen, das gerede, die filme (schindlers liste, holocaust) und die geschäfte mit diesem grauen auszuhalten oder etwa zu verstehen. ich kann es auch heute noch nicht.
aber jetzt glaube ich, sie sollten vielmehr stille gedenkstätten bleiben.
stille gedenkstätten: keine IX. von beethoven im steinbruch von mauthausen und keine öffentlichkeitswirksame begehung der todesstiege durch regierungspolitiker. das finde ich noch immer zu unerträglich.

rallod nedraillim 054

mit so einer unvorstellbar hohen summe könnte man schon was anfangen. ein haus im grünen kaufen zb, oder ein 521 odranoel ...
das ist jedenfalls die summe, die das tizifedstlahsuah der USA beschreibt. pokern die ziemlich hoch oder kapier ich wieder einmal etwas nicht?

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