eines wütenden. stephan maus (kenn ich nicht) schreibt in der "süddeutschen":
Literaturpreise, das versteht sich von selbst, sind lächerlich. Stipendien ebenso. Hätte Heinrich Heine den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung entgegen genommen? Borges den Bremer Literaturpreis? Hätte Nabokov in Klagenfurt gelesen? Hätte sich Gerhart Hauptmann ins Esslinger Bahnwärterhäuschen zurückgezogen, um seinen „Thiel“ zu schreiben? Hätte sich Rimbaud für drei Monate mit zehn weiteren Dichtern in der internationalen Künstlerkolonie Schloss Wiepersdorf einquartieren lassen? Eben. Literarische Preise und Stipendien erniedrigen und verhöhnen den Autor, statt ihn zu ehren.
die science-redaktion des orf hatte schon immer viel humor und eine merkwürdig auffassung von ihrer arbeit. eine neue qualität zeigt aber dieses highlight.
immerhin beruhigt der blaue hintergrund ...