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    <title>tat twam asi (phase II) : Rubrik:leben</title>
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    <description>phase II</description>
    <dc:publisher>ferromonte</dc:publisher>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:date>2008-01-03T11:11:23Z</dc:date>
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    <title>tat twam asi</title>
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    <title>eis</title>
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    <description>endlich ein wenig sonne seit vielen tagen ... das belebt die &lt;i&gt;reptiliennatur&lt;/i&gt; in mir. gleich ist mir wärmer, wenn ich nur die strahlen der sonne sehe; selbst um halb 10 vormittags ist kaum ein mensch draussen anzutreffen; umso schöner, endlich wieder ein runde zu laufen. &lt;br /&gt;
die minus drei grad merkt man nicht mehr, sobald man sich bewegt. ich sehe die krähen auf den telefonleitungen sitzen, dick geplustert; die erde unter meinen füssen, hart gefroren, gibt nicht nach. jetzt wäre es möglich über die stillen äcker zu gehen ... &lt;br /&gt;
das eis auf dem proximalen teil des donaualtwassers ist noch nicht soweit: zwar dicker als gestern noch knackst es doch sehr verdächtig unter meinen füssen und es entstehen sprünge, die mich schnell wieder den weg am ufferrand suchen lassen. aber weiter hinten, nach dem schilfgürtel: da trägt es. hat es gestern schon getragen. mindestens zehn zentimenter dicke, das hält schon. ein grösserer stein, mit kraft auf die oberfläche geworfen, verursacht feine sprünge, die in die tiefe gehen und ein abschätzen der dicke der glasklaren eisschicht ermöglichen. drei eisläufer sind auf dem eis, ein mann und eine frau, zwei hunde und ein kind; etwa 6jähriges mädchen, alles in rosa, das tapfer mit eingeknickten sprunggelenken erstaunlich schnell geradeaus gleitet. ob sie bremsen kann? &lt;br /&gt;
ich laufe langsam auf die eisfläche hinaus, ein wunderbar leichtes gefühl ... erinnere mich an einmal vor drei jahren, als die eisfläche mit vielleicht zehn zentimeter schnee bedeckt war und ich eine frische spur hineinlegte, langsam in der mitte des altwassers laufend, wie auf einer autobahn, ganz allein, in der sonne .... ein gefühl, als ginge man über wasser. als würde der boden ein wenig schwingen, nachgeben unter den schritten, wahrscheinlich tut er das ja auch, was eben die leichtigkeit erhöht. so möchte ich ewig laufen: über das eis.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;85&quot; alt=&quot;voegelik6&quot; width=&quot;299&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/voegelik6.gif&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-25T10:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/4052600/">
    <title>regen</title>
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    <description>ist immer wieder eine unendliche wohltat, wenn der gewitterregen so richtig runterlässt was geht, wenn das wasser in bächen abfließt und die luft innerhalb von minuten um viele grade abkühlt.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
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    <dc:date>2007-07-09T17:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/4046078/">
    <title>070707</title>
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    <description>gestern notiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es wird ein windiger tag sein, ohne anzeichen und kennzeichen, ein tag wie heute. zu erwarten sind lügen, terroranschläge und nervöse betriebsamkeit, lärm. dem allem werde ich mich entziehen, wie ich&apos;s jedes jahr versuche; und irgendwie wird es mir auch gelingen. ich werde ein/zwei mails bekommen, ein/zwei anrufe. es ist keine leistung, älter zu werden, und freunde hat man immer nur sehr wenige. die liebe ist meist an bedingungen geknüpft, unsichtbare, die ich aber kaum erfüllen kann, dessen ich mich aber weder schäme noch schuldig fühle. &lt;br /&gt;
morgen schon könnte ein meteorit mir den kopf zerschlagen, also lebe den tag als wäre er der letzte. jeder weitere ist ein geschenk ausser plan. &lt;br /&gt;
das zu wissen heißt nicht, es auch zu leben: der einzige grund, unzufrieden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für mich (alt und gut. und irgendwie mein geheimes motto seit vielen vielen jahren; danke, herr rat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daimon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,&lt;br /&gt;
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,&lt;br /&gt;
Bist alsobald und fort und fort gediehen&lt;br /&gt;
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.&lt;br /&gt;
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen,&lt;br /&gt;
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;&lt;br /&gt;
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt&lt;br /&gt;
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
edit, heute: &lt;br /&gt;
CD des tages(ja, das musste heute sein): &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Calma-Apparente-Eros-Ramazzotti/dp/B000BH78OI&quot;&gt;Calma Apparente&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den tag zu leben, als wäre er der letzte heißt:&lt;br /&gt;
nicht etwas anderes zu tun als sonst, sondern &lt;i&gt;es anders zu tun&lt;/i&gt; als sonst: die wahrnehmung macht es aus. zwei schritte umfassender, tiefer, intensiver - und schon springen dir wunder und leben überall heftig entgegen. wie damals, als du drei jahre alt warst.&lt;br /&gt;
das ist ein anfang, den wir immer wieder machen können, täglich, stündlich, minütlich -  nein, in der sekunde.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-07T15:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3869609/">
    <title>felsfenster in der sonne</title>
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    <description>nach den schwülen tagen endlich ein warmer, heller frühsommertag, einer wie der, an dem ich geboren wurde: wärmend, gut und dem leben nahe. &lt;br /&gt;
es ist ruhig hier in der siedlung, alle sind baden gegangen, der rest sitzt vor dem TV. kein kindergebrüll unten, kein grillgestank, das wird dann später kommen, aber solange hab ich hier stille und sonne.&lt;br /&gt;
entfernt das hupen einer hochzeitsgesellschaft (- wie kann man nur an einem samstag heiraten? wie kann man überhaupt heiraten?)&lt;br /&gt;
ich lese in &lt;a href=&quot;http://images.zeit.de/text/archiv/1998/09/handke.txt.19980219.xml&quot;&gt;handkes &quot;felsfenster&quot;&lt;/a&gt;. auch dieses buch hat, wie &quot;das gewicht der welt&quot; und &quot;die geschichte des bleistifts&quot; die stimmung der beobachtung, der wahrnehmung des augenblicks, des gedankens - im grunde gibt es nur zwei arten von büchern zu schreiben: solche journale wie oben genannt, und(auto)biographien. alles andere ist vollkommen überflüssig. (bis auf die lyrik, die die mutter aller literatur ist), aber die kunst der lyrik ist auch so rar geworden wie ein anständiger politiker. haha.&lt;br /&gt;
jetzt aber die sonne in der stille noch spüren, bis es nicht mehr geht ... und mich im wolkenauflösen üben ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-16T14:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3519963/">
    <title>morgens</title>
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    <description>der wohnungseingang ist immer im vollen morgenlicht, wenn ich ich die tür öffne, stehe ich in einer lichtflut: das habe ich immer geliebt an dieser wohnung. auf die terrasse kommt die sonne erst nach 14h in dieser jahreszeit, und so trage ich einige lichthungrige pflanzen morgens immer zur türseite, um sie dem sonnenlicht auszusetzen, das sie dringend benötigen. nach dieser ersten guten tat des tages bringe ich leise etwas ordnung in die verwüstete wohnung, paul schläft natürlich noch. wahrscheinlich träumt er von TS, charakteren, geisterwölfen und neu erworbenen fähigkeiten, die virtuelle welt bestimmt seine reale welt schon lange. &lt;br /&gt;
ich genieße die stille, und die unterhaltung des lichtes, das sein ersten großen konferenzen auf den dächern der benachbarten häuser abhält, die ich von meinem schreibtisch und noch mehr von meiner terrasse aus gut überblicke. der erste kaffee nimmt mir durch seinen angriff auf die sinne ein wenig den aufenthalt in erinnerung und vorstellung, aber das ist nur gut so. ich hatte vor zwei wochen so einen anfall, da meinte ich wirklich jeden cent einsparen zu müssen und kaufte alvorada-kaffee. zwei tage später schüttete ich die frisch gebrühte tasse morgens weg, weil ich das zeug nicht mehr trinken konnte. jetzt rinnt wieder aida-kaffee aus dem auslauf, und allein der geruch während der zubreitung ist ein genuß, gepaart mit der vorfreude ... &lt;br /&gt;
mein bemühen, paul in eine ausstellung zu schleppen, scheinen zum scheitern verurteilt. immerhin gehen/radeln wir jeden tag raus zum altwasser, anfangs war er empört über eine so gigantische körperliche anstrengung und verwies auf herzstechen, jetzt höre ich nichts mehr in der art, ich hab sogar den eindruck, es gefällt ihm recht gut. &lt;br /&gt;
eben steht er auf mit der verschlafenen frage: &quot;warum ist dein PC plötzlich so laut?&quot; meine antwort, das sei ein gutes zeichen, er habe sich also an das stillere leben hier gewöhnt, quittiert er abwinkend und empfiehlt sich ins badezimmer ... der tag beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
edit:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/VTher.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;VTher&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ferromonte/images/VTher.jpg&apos;,300,225);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/VTher_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
um 15h etwa halte ich dann das historische dokument in der hand; nachdem die freundliche frau pletzer vom VOLLTEXT-büro  in der lothringerstrasse zeit gefunden hatte, meine mail von letzter woche zu beantworten. ich bin jetzt wahrscheinlich der erste normalverbraucher, der in wien die neue ausgabe mit dem herbst-roman in der hand hält. &lt;br /&gt;
vorher hatte ich einmal mehr mcdoof zu bestehen, nur als zuseher diesmal, weil ich schon vom letzten mal unangenehme veränderungen meiner verdauungsvorgänge feststellen musste. &lt;br /&gt;
den schlimmen folgen einer fahrscheinkontrolle entgehen wir mit großem glück, denn ein schülerausweis, den man zudem nicht dabei hat, genügt normalerweise nicht als legitimation in der u-bahn. die damen kontrolleusen (!) aber sind von uns so bezaubert, daß sie gnade vor recht ergehen lassen - mussten. :-)&lt;br /&gt;
jetzt werden zwei steaks gebraten, schließlich muss der junge mann auch mal was handfestes in den magen kriegen. zocken macht hungrig, und draußen bewegt man sich ausschließlich mit sonnenbrille (ohne wäre es viel zu hell) und kapuze. eh gloa. (nein, nicht wir haben den juwelier ausgeraubt ...)</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-03T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3500350/">
    <title>chronik 30.3.</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/3500350/</link>
    <description>krankheitsgefühl; seit tagen kann ich kaum aufstehen morgens und bin spürbar geschwächt, heute den ganzen tag leichtes fieber. beobachten, wie sich die wahrnehmung um das doppelte verschärft bei leichter krankheit. alles wird genauer, langsamer und intensiver wahrgenommen, das gehirn scheint schneller zu laufen, drei oder vier analysen laufen neben der betrachtung und interpretation. musik dringt tiefer ins seelengebäude ein, heilt aber auch schneller und schafft stabilität, sogar freude. &lt;br /&gt;
die karwoche bin ich im zeitausgleich (wofür?, fragen mich kollegen), und ab morgen wird mein sohn paul hier sein. sein zug kommt morgens um 8h in wien an; wie sehr ich mich freue, ihn in die arme zu schließen. es war august/september letzten jahres, als ich ihn zuletzt gesehen hatte. man kann sich das nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am schwedenplatz nochmal aus der u-bahn gestiegen, bei morawa &lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/stories/3464214/&quot;&gt;nach volltext geschaut&lt;/a&gt; (natürlich nix da; auch die &lt;a href=&quot;http://www.volltext.at/impressum.html&quot;&gt;in der lothringerstrasse&lt;/a&gt; haben meine mailanfrgae nicht beantwortet.); kleiner einkauf in dieser komisch mutierten spar-filiale am fleischmarkt, wo einem die mozartkugeln entgegenrollen, wenn man durchs drehkreuz kommt - die soll wohl früher oder später ein pendent zum meinl am graben oder billa corso werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuhause kann ich noch den müden weg der untergehenden sonne duch die wolkenfetzen und -gebirge sehen, sie hat meine wohnung angenehm aufgeheizt heute, muß ich lobend erwähnen, ja. trotz der fast 20° hier habe ich kalte hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was den tag bestimmt, ist das langsame zerbrechen einer fast siebenjährigen beziehung. vielleicht ist das auch die basis, auf der ich langsam krank werde, immerhin war ich den ganzen herbst und winter nicht krank ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-30T16:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3333585/">
    <title>emotionen</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/3333585/</link>
    <description>alle probleme, die entstehen, haben ihren ursprung im emotionalen: &lt;br /&gt;
verletzungen, missverständnisse, enttäuschungen und traumata -- &lt;br /&gt;
und die lösungen liegen im erkennen und richtigen umgang mit den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Emotion#Begriffliche_Abgrenzungen&quot;&gt;gefühlen und emotionen&lt;/a&gt;. in der richtigen bewertung. &lt;br /&gt;
so, wie alle krankheiten ihren ursprung im emotionalen und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Geist&quot;&gt;&lt;i&gt;geistigen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; haben. sogar ein beinbruch, ja.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-17T21:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3329807/">
    <title>sprache der medien</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/3329807/</link>
    <description>die sprache der medien hat ihre eigenen wirkungen und dynamiken. eben las ich den unten verlinkten text in der orf.futurezone. ich dachte, ich les nicht recht, spricht der schreiber da nicht von einer technischen folge der steigenden benützung und entwicklung des www sowie der dazugehörenden computertechnologie? &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/it/stories/172360/&quot;&gt;Der Energieappetit der Netzwerke hat sich zwischen 2000 und 2005 verdoppelt und wächst weiter rasant.&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; (- davon gibt es mehrere beispiele in diesem text. meine gedanken sind unabhängig vom wahrheitsgehalt der verlinkten zeilen.)&lt;br /&gt;
sätze wie dieser suggerieren aber, es handle sich um lebewesen; etwa ein kleinkind, das mehr und mehr nahrung zu sich nehmen muss, weil es wächst und sich entwickelt. &lt;br /&gt;
was mich stört ist die analogie: sie ist nicht legitim. &lt;br /&gt;
wir nehmen&apos;s damit nicht so genau, aber genau das ist das problem: plötzlich werden so maschinen zu lebewesen mit eigenen forderungen und bedürfnissen, denen wir gerecht werden müssen: das baby braucht mehr energie, also brauchen wir mehr energiequellen ... den rest kann man sich denken.&lt;br /&gt;
wer gibt vor, wie was zu geschehen hat? darauf kommt es an. &lt;br /&gt;
lebe ich, oder werde ich gelebt? es ist noch nicht zu spät, denn es ist nie zu spät, aber es ist immer höchste zeit.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-16T17:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/3262318/">
    <title>SBJ</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/3262318/</link>
    <description>beim laufen eben, im versuch eine standortbestimmung vorzunehmen, schien es mir, als könnte man aus den lebensweisen der menschen drei grundmuster herausfiltern: &lt;br /&gt;
- der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos&quot;&gt;sisyphus&lt;/a&gt;-typ&lt;br /&gt;
- der bürger&lt;br /&gt;
- der jäger/soldat/freibeuter&lt;br /&gt;
reine formen wird es kaum geben, aber so mancher weist eine große schlagseite auf. ich hab die schlagseite beim ersten muster, eindeutig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich frage mich auch, ob wir so etwas wie ein sklaven-gen besitzen. aus dem lauten schrei des 15-jährigen, der gegen ein leben in dieser welt protestierte und sich weigerte, auch so zu leben -  wurde ein nicht hörbares schlucken. und ein widerwilliges mitmachen, wenn auch nur physisch, der geist weigert sich immer noch und leidet, unerlöst von der fehlenden tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am endes seines berühmten buches schreibt camus: &quot;Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.&quot; Mein Gott!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-31T16:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1558042/">
    <title>kanada</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1558042/</link>
    <description>wieder ernsthafte gedanken, europa bzw. österreich zu verlassen. &lt;br /&gt;
kulturelle gründe* gibt es auch keine mehr mittlerweile, die EU hat diese, vor 5 jahren noch mögliche argumentation für dieses  &quot;alte&quot; europa, überflüssig gemacht. da ist nichts mehr, was einen hält. persönliche bindungen noch, vielleicht. aber sonst - nein. &lt;br /&gt;
die veränderungen in europa gehen jetzt schnell vor sich, und sie entsprechen überhaupt nicht meinen wünschen/vorstellungen und den bedingungen, die ich brauche, um mich als freier mensch zu empfinden. es gibt eine liste von ländern, die in frage kommen. kanada steht ziemlich weit oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*die kultur ist &quot;nur noch&quot; museumskultur. das &lt;i&gt;lebendige der archive&lt;/i&gt; umkreist ohnehin die erde, dazu braucht man nicht in europa zu leben. &quot;geist&quot; im sinne von lokalesprit - brauch ich nicht.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-12T14:12:38Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/951179/">
    <title>bei den elfen bleiben</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/951179/</link>
    <description>um acht uhr draußen in der lobau laufen; das gefühl, in der zeit (rückwärts?) zu reisen.&lt;br /&gt;
von den wasserflächen steigen keine nebelwolken auf, durch die ersten sonnenstrahlen. wunderbare stille überall. &lt;br /&gt;
in den taunassen wiesen hunderte spinnennetze, abertausende glänzende trautropfen, und ja!, ich &lt;i&gt;spüre&lt;/i&gt; die anwesenheit von elfen, glaubts oder glaubts nicht. &lt;br /&gt;
trotz der laufschritte hat das leben hier einen anderen rhythmus, den richtigen, dem organischen leben entsprechenden. daher die heilsame wirkung. kleine wunder wohin man sieht.&lt;br /&gt;
ich will nicht zurückkehren in die menschliche lebenswelt der autos und steinhäuser, der surrenden lüfter und schwach erleuchteten monitore. &lt;br /&gt;
will bei den elfen bleiben ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-05T10:02:53Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/407247/">
    <title>sturm</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/407247/</link>
    <description>vorhin schien noch die sonne, jetzt rüttelt der wind an allen teilen auf meiner terrasse, die nicht festgeschraubt sind. die grillerhaube eines nachbarn liegt bei mir auf dem boden, bot sie doch dem wind eine ideale angriffsfläche. &lt;br /&gt;
jetzt ist der himmel dunkelgrau, ja fast schwarz, und der sturm wird heftiger, der bambus biegt sich fast in die waagrechte und regentropfen zeichnen striche an die scheiben. die gebetsfahnen zucken wie verrückt im wind hin und her. was werden die götter sich denken? hoffentlich gibt es nicht wieder missverständnisse ...&lt;br /&gt;
zeit, den tisch und die gießkannen des sommers in den keller zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gedichte.vu/?die_gestundete_zeit.html&quot;&gt;Sieh dich nicht um.&lt;br /&gt;
Schnür deinen Schuh.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Jag die Hunde zurück.&lt;br /&gt;
Wirf die Fische ins Meer.&lt;br /&gt;
Lösch die Lupinen!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-19T10:07:33Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/385194/">
    <title>2 1/2 stunden</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/385194/</link>
    <description>auf den schneeberg; offenbar steckt noch ein wenig leben in meinen knochen. &lt;br /&gt;
1500 höhenmeter, zwei bananen, ein brot, 1 liter wasser. &lt;br /&gt;
oben eiskalt, man sehnt sich nach handschuhen und haube. der rundumblick vergwissert einen: ja, transzendez ist möglich, wenn auch &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/383870/&quot;&gt;nicht im internet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
wie vom bösen gehetzt rannte ich die weichtalklamm in 30 min hinauf und musste mich dann hinsetzen, eine banane essen und mir überlegen, ob das jetzt klug gewesen war ... aber manchmal will man einfach wissen, wieviel der körper leisten kann, bevor er aufgibt. meiner hat passabel durchgehalten, auch wenn die letzten 100 hm eine schinderei waren - immerhin bin ich nicht gerade fit.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;abend1&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend1.jpg&apos;,455,341);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend2.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;abend2&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend2.jpg&apos;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/abend2_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/rax.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;rax&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ferromonte/images/rax.jpg&apos;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/rax_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/ohne20titel-7.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;ohne20titel-7&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ferromonte/images/ohne20titel-7.jpg&apos;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/ohne20titel-7_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oben steht diese anlage der verteidigungsministeriums, die einem die transzendenz wieder nimmt und zu einer form des denkens anregt, die eigentlich überflüssig erscheint dort oben im wind, in der kälte, und im anblick der caspar-david-friedrich aussicht ..</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-01T10:17:09Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/378860/">
    <title>3000 tote</title>
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    <description>vor weniger als 200 jahren tobte hier, wo ich wohne, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Aspern&quot;&gt;die schlacht bei aspern&lt;/a&gt;. napoleon wurde erstmals von den österreichern besiegt, die unfaßbare bilanz waren 54.000 tote, davon 30.000 franzosen. &lt;br /&gt;
ich gehe oft in den damaligen aufmarschgebieten der französischen armee spazieren, vielleicht auch teilen des alten schlachtfeldes. heute heißt das einfach &quot;lobau&quot;, die damaligen landschaftsverhältnisse gibt es nicht mehr; die donau wurde 1870-1875 das erste mal reguliert und die ehemalige aulandschaft sind nur noch auf historischen gemälden und stichen zu sehen. seit 1996 gehört dieser bereich der donau-auwälder rund um wien mit zum &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Donau-Auen&quot;&gt;&lt;i&gt;nationalpark donauauen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute war ich wieder draußen in der nebelverhangenen lobau, und einem holzschildchen folgend stand ich plötzlich vor einem gedenkstein mit tafel, der auf ein &quot;franzosengrab&quot; hinwies. an dieser stelle liegen 3000 (!) franzosen begraben. ich versuchte mir dreitausend tote franzosen aus dem jahr 1809 vorzustellen, oder erst einmal zehn leichen in uniform, schön nebeneinander, und davon dann wieder zehn einheiten. und das dreißig mal. hier liegen sie in der erde, wenn ich graben würde fände ich knochen, schädel, uniformteilen, steigbügel, bajonette, was weiß ich alles. &lt;br /&gt;
der platz ist etwas lichter als die umgebenden urwald-ähnlichen dickichte und wäldchen, und von vielen ahornbäumen bewachsen. sie haben ihre gelben und roten blätter fallen lassen, und das massengrab ist bedeckt von einer wunderbaren herbstlaub-decke. langsam gehe ich schritt für schritt über dieses grab und stelle mir die vergangenheit vor, mir wird ein wenig schwindlig dabei. sie liegen da unter meinen füßen, dreitausend franzosen bzw. deren überreste. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;ahorn1&quot; width=&quot;345&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ferromonte/images/ahorn1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
fünfzig meter weiter läuft eine geteerte forststraße vorbei, die von radfahreren, walkern und spaziergängern frequentiert wird.&lt;br /&gt;
der platz der dreitausend toten franzosen ist ruhig und friedlich. ich werde sie öfter besuchen kommen. das gescannte ahornblatt stammt von dort. &lt;br /&gt;
kein mensch kümmert diese 54.000 toten franzosen und österreicher, die sich am 21. und 22. mai 1809 auf befehl gegenseitig niedergemetzelt haben. &lt;br /&gt;
die dreitausend dort im dickicht bei der tafel verschwinden da vergleichsweise. und doch war jeder ein mensch, ein menschenleben, wie meines.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/leben&quot;&gt;leben&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2004-10-26T14:56:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/364599/">
    <title>meine neuen laufschuhe</title>
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    <description>joho. möchte sie gleich ausprobieren ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
edit: stattdessen laufe ich jetzt mit ihnen zuhause rum und genieße den freien tag. den heutigen frei-tag, wie er bei mir passen heißen kann.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
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    <dc:date>2004-10-14T20:20:37Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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