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    <title>tat twam asi (phase II)</title>
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    <description>phase II</description>
    <dc:publisher>ferromonte</dc:publisher>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:date>2006-12-17T21:49:24Z</dc:date>
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    <title>tat twam asi</title>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/89740/">
    <title>Irak, die frauenfreie Zone</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Im befreiten Land haben die Irakerinnen vor allem Angst. Der Staat liegt darnieder. Vergewaltiger, Mörder und Räuber laufen frei herum. Es gibt keine Sicherheit - und doch einen Funken Hoffnung&lt;/cite&gt; [via &lt;a href=&quot;http://zeus.zeit.de/text/2003/43/Irak_2fFrauen&quot;&gt;Die Zeit&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der friedensnobelpreisträger für 2004 liegt auf der hand: &lt;br /&gt;
g. w. bush.&lt;br /&gt;
er hat die irakische bevölkerung von ihrem diktator befreit. mit diesem mutigen alleingang geht er der ganzen welt als leuchtender friedensbringer voran.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-10-17T07:00:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/77029/">
    <title>im osten nichts neues</title>
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    <description>wenn man das liest, wundert man sich, warum es immer noch menschen gibt, die den irak krieg als gute und notwendige sache ansehen. wie vernagelt muß man sein, um nicht wenigstens jetzt langsam zu begreifen, worum es in der ganzen sache - worum es amerika in vielen ähnlich gelagerten fällen - gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Ausländer sollen schon bald vollständig irakische Unternehmen übernehmen können. Ausgenommen sind eben &quot;natürliche Ressourcen&quot;, womit eigentlich kaum etwas anderes als das Ölvorkommen gemeint sein kann, sowie Grundeigentum, das &quot;nur&quot; 40 Jahre lang gepachtet werden darf. Die Investitionen werden nicht überprüft und sind keinen Beschränkungen unterworfen. Auch im Finanzsektor dürfen 6 Banken zu 100R0irakische Banken übernehmen, ansonsten ist eine Beteiligung von 50 Prozent gestattet. Die Steuern sind in diesem Jahr noch weitgehend ausgesetzt, aber Beginn des nächsten Jahres sollen jeweils maximal 15R0Einkommens- und Gewerbesteuer gezahlt werden. Abgesehen von &quot;humanitären Gütern&quot; werden auf alle Importe 5R0für den &quot;Wiederaufbau&quot; aufgeschlagen. &lt;/cite&gt; [via &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/deutsch/special/irak/15686/1.html&quot;&gt;TP: Der Ausverkauf des Irak&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-09-23T08:45:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/48607/">
    <title>was soll das</title>
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    <description>ich weiß wirklich nicht, was sich ein d. rumsfeld denkt, wenn er die bilder der ermordeten hussein-söhne veröffentlicht. glaubt er wirklich, daß das der information diene und die widerstandsmoral der saddamtreuen iraker sowie der saddam-feinde schwächen wird? ist nicht eher - und es genügt ein karl-may-film, um das zu erfassen - das gegenteil zu erwarten, nämlich der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,258478,00.html&quot;&gt;ruf nach rache&lt;/a&gt;? europa sieht das naturgemäß &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,258485,00.html
&quot;&gt;anders&lt;/a&gt; ...&lt;br /&gt;
wieder einmal kann ich den gedankengang rumsfelds nicht nachvollziehen, es sei denn die sache ist einfacher als man glaubt: er will die saddamtreuen auf diese art quälen, demütigen und verletzen, also aufpeitschen zu neuen morden. entweder ist der mann dümmer als ich dachte, oder er ist böser als ich dachte. hoffentlich ist er nur dümmer.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-07-25T06:56:58Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/38044/">
    <title>terror oder demokratie</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/38044/</link>
    <description>im hörfunk des &lt;a href=&quot;http://www.swr.de/swr2/sendungen/wissen-aula/archiv/2003/06/19/index.html&quot;&gt;SWR2&lt;/a&gt; eine &lt;a href=&quot;http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/aula/au0620032037.rtf&quot;&gt;sendung&lt;/a&gt;, die sich mit der doppelbödigkeit des amerikanischen kampfes gegen den terrorismus auseinandersetzt.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-06-20T22:47:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/31487/">
    <title>kriegsgrund der USA &apos;offiziell&apos; nur vorwand</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/31487/</link>
    <description>jetzt gibt es der US-verteidigungs-vize wolfowitz offen zu: &lt;br /&gt;
alles nur &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,250863,00.html&quot;&gt;vorwand&lt;/a&gt;. wenn ich er wäre, hätte ich die klappe gehalten. was steckt da für einen taktik dahinter? ein eingeständnis und ein bekenntnis zu einer neue art von politik, an die wie uns ohnehin viel zu schnell gewöhnt haben?</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-05-30T13:52:18Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/30940/">
    <title>ahja</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/30940/</link>
    <description>rumsfelds logik: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-250605,00.html&quot;&gt;der spiegel&lt;/a&gt; schreibt, wie die gehirne der kriegstreiber arbeiten. &lt;br /&gt;
da kann sich so mancher drin wiedererkennen, der verbohrt einem wunschdenken aufsitzt, das nie den tatsachen entsprochen hat ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.diepresse.at/detail/print.asp?channel=sp&amp;ressort=S101&amp;ids=356242&quot;&gt;norman mailer&lt;/a&gt; meldet ebenfalls seine bedenken, was die richtigkeit des eingeschlagenen weges der US-regierung betrifft.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-05-28T07:26:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/27017/">
    <title>grauenhafter fund</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/27017/</link>
    <description>von einem einem grauenhaften &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/2003/05/14/al/page-newzzDFPA4P6X-12.html
&quot;&gt;fund&lt;/a&gt; berichtet der sprecher einer ehemaligen oppositionsgruppe in london. 15.000 opfer des irakischen saddam-regimes.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-05-14T14:00:10Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/25281/">
    <title>das darf doch nicht wahr sein</title>
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    <description>im irak wurden atomare anlagen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,247462,00.html&quot;&gt;geplündert&lt;/a&gt;, möglicherweise sind radioaktive substanzen gek&lt;b&gt;l&lt;/b&gt;aut worden. den USA ist das wurscht (vielleicht wollen sie das sogar?). stattdessen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,247708,00.html&quot;&gt;mahnen&lt;/a&gt; sie die kriegsgegner ab und loben die befürworter. widerliches pack.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-05-07T17:07:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/24374/">
    <title>wir haben nicht gelogen, aber ...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/24374/</link>
    <description>weiß der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,247269,00.html&quot;&gt;spiegel online&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In der Öffentlichkeit gibt sich US-Präsident Bush weiter zuversichtlich: Früher oder später werde man im Irak Massenvernichtungswaffen finden. Doch selbst führende US-Militärs räumen inzwischen ein, dass die USA aus ganz anderen Gründen in den Krieg zogen als öffentlich angegeben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; .... Es sei primär darum gegangen, Saddam zu beseitigen. Diese längst bekannte Lesart wird nun durch Regierungsbeamte in Washington stark gemacht.&lt;br /&gt;
Die Warnung vor Massenvernichtungsmitteln habe vornehmlich dafür gedient, das amerikanische Volk und die internationale Gemeinschaft dazu zu bringen, sich hinter die Kriegsabsichten Bushs zu stellen. In Wirklichkeit sei es dem Weißen Haus darum gegangen, einen Brückenkopf der Demokratie gegen den Terrorismus im Nahen Osten zu errichten. &quot;Wir haben nicht gelogen&quot;, sagte ein Beamter gegenüber &quot;ABC&apos;s Nightline&quot;, &quot;doch es war eine Frage der richtigen Betonung.&quot;&lt;br /&gt;
Auch der britische Premierminister Tony Blair scheint die Fokussierung auf die Vernichtung der angeblich vorhandenen Massenvernichtungsmittel aufzugeben. In einer Pressekonferenz vergangenen Montag erklärte er, das Aufspüren dieser Waffen sei von geringerer Priorität als den Irak zu stabilisieren. Eine Aussage, die Russlands Präsident Wladimir Putin zu spöttischen Äußerungen gegenüber Blair veranlasste. Er meinte ironisch, Saddam könnte sich in einem Bunker voller Massenvernichtungsmittel aufhalten und darauf warten, den ganzen Irak in die Luft zu jagen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn dieser krieg ohne weltpolitische folgen einfach so durchgeht, wenn die USA nicht zur rechenschaft gezogen werden und alles zur tagesordnung übergeht, dann bedeutet das wirklich das ende der &quot;nachkriegsordnung&quot; und den beginn der weltherrschaft der USA. und das mit einverständnis aller anderen, vor allem europas, denn europa ist wohl der einzige potentielle widerpart, den es geben könnte.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-05-04T08:00:04Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/22560/">
    <title>ein paar klare worte</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/22560/</link>
    <description>zum doch alles überschattenden thema dieser wochen: auch bei uns noch möglich, obwohl ich &lt;a href=&quot;http://www.diepresse.at/detail/print.asp?channel=m&amp;ressort=g&amp;ids=349691&quot;&gt;ihn&lt;/a&gt; eigentlich nicht mag. noch weniger seine tochter. aber das ist eine andere geschichte ...
</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2003-04-25T06:50:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/21808/">
    <title>Fahimeh Farsaie</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/21808/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2003/17/03171602.php
&quot;&gt;auf freitag.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OFFENER BRIEF DER IRANISCHEN SCHRIFTSTELLERIN FAHIMEH FARSAIE AN GEORGE BUSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Präsident der Vereinigten Staaten, George W. Bush, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie feiern nun majestätisch Ihren militärischen Triumph gegen den Irak mit Ihren Verbündeten und Unterstützern. Ihr Erfolg ist gleichzeitig der heiß begehrte Sieg der US-amerikanischen Rüstungsindustrie. Denn sie wird in diesem Jahr, nach Berechnungen des US-Außenministeriums, wunderbringende Rüstungsgüter im Wert von 14 Milliarden Dollar verkaufen können. Mit ruhigem Gewissen freut sie sich auf die Wiederherstellung der mehr als 9000 Bomben, die in den Kriegstagen über dem Irak abgeworfen wurden. Ich komme aus einem Land, das vermutlich in absehbarer Zeit eventuell eine Menge von Ihren perfekten Bomben abbekommen wird. Ich stamme nämlich aus einem der Länder der sogenannten »Axis of Evil«, aus dem Iran. Ich bin persische Schriftstellerin und dennoch oder gerade deshalb bewundere ich Sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss aber zugeben, dass ich erst kurz vor diesem Frühlingsanfang die wunderbar verwirrende Bewunderung in mir spürte, als Sie für den seit Ihrer Amtseinführung geplanten Irak-Angriff im Namen der Freiheit warben. Vor diesem unerwarteten Sinneswandel war ich besessen von einem erstaunlich reizvollen Hass gegen Amerika und seine Außenpolitik. Gegen diesen merklich zügellosen Abscheu war ich fast machtlos. Er nahm mich als naive Jugendliche ein und vermehrte sich unwillkürlich in mir. Als Sie in Ihrem historischen Auftritt, den ich im Fernsehen verfolgte, mit erhobenem Zeigefinger die Welt wissen ließen, dass die US-Truppen bald die Gefahr Saddams »auslöschen werde«, verlöschte in mir ebenfalls jene quälende Abscheu und stattdessen erblühte augenblicklich eine einleuchtende Bewunderung. Ich schaute mir jene eindrucksvolle Szene, in deren Hintergrund das prächtige amerikanische Sternenbanner feierlich flatterte, an und fühlte mich von meinem unzüchtigen Hass befreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegebenermaßen habe ich mich kaum in all diesen Jahren mit den Ursachen jener Abneigung gegen die Supermacht USA gründlich beschäftigt. Erst in dem erleuchtenden Moment der Bewunderung habe ich mich gefragt, was mich als junge, erfolgreiche Juristin und Schriftstellerin im Iran, die sich immer für die Demokratie und Gerechtigkeit einsetzte, dazu bewegte, den »Vorkämpfer der freien Welt«, als Feind zu betrachten und dagegen zu kämpfen? Und dazu auch noch bewaffnet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür musste ich zuerst mit mir selbst ringen und einige meiner elementaren Prinzipien opfern; Pazifismus etwa, Glaube an Gewaltlosigkeit, Antimilitarismus. Es war kurz nach dem Sturz des Schah im Jahre 1979. Da tobte der Iran-Irak Krieg: eine Zeit des Grauens, der Lebensmittelknappheit, des nächtlichen Bombardements durch Saddams Militär, das uns mit amerikanischer Unterstützung »Freiheit« schenken wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit stand ich morgens immer gegen fünf Uhr auf. Zuerst machte ich meine damals achtmonatige Tochter fertig, dann musste ich stundenlang Schlange stehen, um für mein Kind Milch zu bekommen und danach bin ich zur nächsten Moschee, um den Umgang mit Waffen zu lernen. Die Gefahr, dass Saddam mit amerikanischer Hilfe mein Land erobern konnte, war nicht gering. Daher habe ich mich einer von der islamischen Regierung angebotenen militärischen Ausbildung für die Bevölkerung angeschlossen, um uns verteidigen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Moschee meines Viertels waren wir circa 20 Frauen, gehüllt in lange Mäntel und Kopftücher. Wir wälzten uns auf den persischen Teppichen, lernten militärische Übungen, Schießen und Abwehrtechniken. Meine Tochter saß gemütlich in ihrem Babystuhl - den schleppte ich jeden Tag mit -, nuckelte an ihrer Milchflasche und lächelte uns unwissend an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese nun mir absolut lächerlich erscheinende Szene habe ich mich sofort erinnert, als Sie im Fernsehen als Weltverbesserer auftraten. Dabei musste ich an den CIA-Putsch im Jahr 1953 denken, durch den Mossadegh, der demokratisch gewählte Premierminister Irans, »ausgelöscht« wurde. Stattdessen unterstützte Ihr ebenfalls demokratisch gewählter Kollege, Ex-Präsident Nixon das Schah-Regime, das im folgenden Vierteljahrhundert als ein zentraler Stützpfeiler der US-Strategie im Nahen Osten fungierte. Aus Dankbarkeit Ihrem Land gegenüber für die Rückgabe der Macht an ihn, ließ der Schah das amerikanische Militär und die CIA Stützpunkte auf iranischem Boden unterhalten, von denen aus sie die benachbarte UdSSR ausspionierten. Ihr Ex-Präsident setzte dann die Armee des Schahs gegen nationale Befreiungskämpfe in der Golfregion ein und sie brachte unzählig unschuldige Menschen um. Um alles unter Kontrolle zu haben, bildeten dann die amerikanischen Berater die verhasste Geheimpolizei des Schahs - SAVAK - aus, die die Verschleppungen, den Mord und die Folter Tausender Perser auf dem Gewissen hat. Von den Gräueltaten der SAVAK war auch ich betroffen. Wegen der Veröffentlichung einer kritischen Erzählung musste ich monatelang im berüchtigten Ghassr-Gefängnis sitzen. »Schicksal,« sagt meine Tochter, die inzwischen so jung ist wie ich damals war: »Du lebst ja nur in der Vergangenheit. Blick nach vorne!« &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blicke nach vorne und sehe Sie im Fernsehen in der Rolle eines charmanten Weltrichters, der mit edlen Worten seinen »in der Geschichte zivilisierter Nationen nahezu beispiellosen« Krieg ankündigt. Dass Sie mit weicher Stimme über die gnadenlose Ausübung der technisch hoch ausgerüsteten US-Militärgewalt gegen Iraker redeten, versetzte mich in gewaltiges Staunen. Das Wort »Krieg« benutzten Sie kaum. Statt dessen sprachen Sie mit ihrem anmutigen Blick, für den die Amerikaner Sie lieben, von »Frieden« und »Freiheit«. Mit rhetorischen Salven faszinierten Sie mich und die Mehrheit Ihrer eigenen Bevölkerung. Da war es für mich und die meisten Amerikaner irrelevant, dass Sie die fairen Ansichten der Weltgemeinschaft ignorierten und das internationale Recht brachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bewundere Sie, weil Sie mit einer beneidenswerten Kühnheit, geschickten Fakten-Schminkereien und vorsätzlicher Täuschung einem Teil der Welt und dem amerikanischen Volk vormachten, dass Ihr Krieg ein gerechter Krieg sei. Denn, laut Aussagen des Regierungssprechers Scott McClellan existierten alle Quellen, auf die Sie sich bezogen, um den Angriff gegen den Irak zu rechtfertigen, nicht: so die angeblichen Berichte der Internationalen Atom-Energie-Behörde (IAEA) von 1991 und 2002, die Artikel aus der London Times und New York Times, die angeblichen Beweise der CIA-Informanten, die Satellitenbilder und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun feiern Sie Ihren militärischen Sieg, und fast die ganze Welt freut sich ungemein, während Sie nebenbei mit den anderen Mächten um die Verteilung der »Kriegsbeute« schachern. Als meine Tochter diese mitbekommen hat, fragte sie mich enttäuscht: »Was denn? Bist du gegen oder für den Krieg? Willst du, dass noch mehr unschuldige Menschen sterben?« &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau deshalb bewundere ich Sie: Mit ihrer militärischen und politischen Überlegenheit drängen Sie die Menschheit in eine Lage, in der sie den Teufel nur mit dem Beelzebub austreiben kann. Das gilt auch für Ihr nächstes Ziel, den Iran. Ist das nicht bewundernswert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochachtungsvoll Fahimeh Farsaie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahimeh Farsaie, Autorin und freie Journalistin, geboren 1952 in Teheran, lebt in Köln. Von ihr erschienen die Romane und Erzählungen: Die gläserne Heimat (1989), Vergiftete Zeit (1991 ), Flucht und andere Erzählungen (1994), Hüte dich von den Männern, mein Sohn (1998)
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/17775/">
    <title>Blair verhinderte 2001 US-Angriff auf Irak</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/17775/</link>
    <description>der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,243288,00.html&quot;&gt;spiegel&lt;/a&gt; erzählt eine weitere interessante, wenn auch nicht unerwartete geschichte .. aber das wird blair auch nicht mehr die haut retten.
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    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-04-04T09:45:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/16318/">
    <title>was den irakkrieg betrifft</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16318/</link>
    <description>bin ich jetzt in einer position der erstarrung gewissermaßen festgefahren. &lt;br /&gt;
die letzten diskussionen waren über einen artikel von &lt;a href=&quot;http://www.gagarama.de/gagareport/wolf-biermann-spiegel.htm&quot;&gt;biermann&lt;/a&gt; im spiegel, noch vor kriegsbeginn, und einer von &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2003/13/Lyrik_u__Krieg&quot;&gt;g. kunert&lt;/a&gt; in der &quot;zeit&quot;. &lt;br /&gt;
kunert hat wohl nur großen ärger, weil sein lyrik-beitrag nicht auf der CD-rom droben war, und biermann? er hat einen rebellionsreflex, der ihm einflüstert wenn der kanzler und das volk einer meinug ist, MUSS was falsch sein ... seine intelligenz wird überrumpelt von alten DDR-konditionierungen und einem mangel an konzentration. &lt;br /&gt;
es scheint nun doch den anschein zu haben, der krieg weitet sich zu dem aus, wie es meinereiner befürchtet hat. und schon findet man in den nachrichten andeutungen, syrien werde das nächste ziel sein. &lt;br /&gt;
können wir europäer denn wirklich gar nichts tun, als unsere meinung im privaten zu haben und im übrigen zuzusehen, wie die bush-administration die welt in den krieg stürzt? &lt;br /&gt;
ich verstehe alle die bekannten von mir nicht, die ihr leben so weiterleben als wäre nichts passiert. für sie scheint der krieg nur eine schlagzeile zu sein, und die börsenkurse ein indikator für den verlauf. sie begreifen nicht, wie sehr sie involviert sind, wir alle. es kann kein krieg geführt qwerden, ohne daß wir nicht alle involviert werden. wir verdrängen die kleineren kriege zwar, wie etwa tschetschenien, aber hier kann das nicht klappen.&lt;br /&gt;
warum geschieht auf politischer ebene nichts seitens der EU? nicht, daß ich das erwartet hätte, aber immerhin wäre das eine positive überraschung. aufforderungen an bush und blair, sofort den krieg einzustellen, gebunden an drohungen: wirtschaftliche und diplomatische isolation von seitenms der EU. das klingt für viele lächerlich, wäre aber einen tat. ein mittel. eine klare aussage. wenn das alle EU-staaten mittragen, dann ist das etwas. &lt;br /&gt;
stattdessen sind die sondersenungen aus den medien fast ganz verschunden und man sendet die üblichen serien, um die leute im tiefschlaf zu halten. in dem sie ja auch ohne die serien bleiben würden.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-03-29T10:10:27Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/14823/">
    <title>Gotteskrieger </title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/14823/</link>
    <description>Günter Grass kritisiert die USA &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Dankesrede bei der Entgegennahme des Halle- Preises warf Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass am Freitag den Vereinigten Staaten vor, sie praktizierten im Konflikt mit dem Irak das Unrecht des Stärkeren. Der Krieg gegen den Irak sei von der amerikanischen Administration seit langem gewollt und geplant worden. Präsident Bush und seine Regierung ignorierten die UN und setzten die Welt durch einen völkerrechtswidrigen Krieg in Schrecken. Nach Ansicht von Grass kann es nicht verwundern, wenn sich die Sprache des Angreifers der Wortwahl seines Feindes mehr und mehr angeglichen habe. Religiöser Fundamentalismus ermächtige beide Seiten, den allen Religionen eigenen Begriff ,Gott zu missbrauchen und in Geiselhaft zu nehmen. Der Schriftsteller bedauerte, dass die USA, die großmütigen Spender des Marshallplanes und langmütigen Lehrmeister im Schulfach Demokratie, ihren eigenen Prinzipien untreu würden. Auch viele amerikanische Bürger seien entsetzt über den Zerfall der ureigenen Wertvorstellungen und die Hybris der hauseigenen Macht. An der Seite dieser Kritiker sehe er sich selbst als erklärter Proamerikaner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dpa/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SZ
</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-03-23T08:54:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/13680/">
    <title>Syrien wird das nächste Ziel sein&quot; </title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/13680/</link>
    <description>Der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark über einen Irak-Krieg, die Rolle Deutschlands und Saddams Schicksal - Interview&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WELT am SONNTAG: Wie fanden Sie die Rede von US-Außenminister Powell vor dem UN-Sicherheitsrat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesley Clark: Das war eine hervorragende Präsentation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Reichen die gezeigten Satellitenfotos und die abgehörten Telefonate aus, um zu beweisen, dass Saddam Hussein die Resolution 1441 verletzt hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ich bin mir sicher, dass die Regierung noch mehr weiß. Aber allein das, was Powell am Mittwoch gesagt hat, reicht für einen Militärschlag. Saddam Hussein ist den Verpflichtungen der Resolution nicht nachgekommen. Aus den aufgezeichneten Gesprächen wurde klar, dass er Massenvernichtungswaffen besitzt. Alle Mitglieder des Sicherheitsrats müssen das ernst nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Was ist nun zu tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Man hat Saddam vorher gesagt, dass er die Resolution nicht verletzen darf. Die Inspektoren werden nur etwas finden, wenn jemand im Irak einen Fehler bei der angeordneten Beseitigung der Massenvernichtungswaffen macht. Der Ruf nach mehr Inspektionen ist daher sinnlos. Wir müssen eine Entscheidung treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: ... die Deutschland und auch Frankreich blockieren ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Für Deutschland lautet die Entscheidung, mit den anderen Ländern die Umsetzung der Resolution durchzusetzen. Es muss eine so konstruktive Rolle wie möglich spielen im Konflikt und in der Zeit danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Was meinen Sie mit konstruktive Rolle? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Es bedeutet, teilzunehmen an der Entscheidungsfindung über die Modalitäten des Konflikts und des Wiederaufbaus. Und teilzunehmen mit Truppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Aber Deutschland will das nicht ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Dann bleibt Deutschland Außenseiter. Das Beharren auf hohlen Prinzipien bringt nichts. Das Prinzip, dass die Anwendung von Gewalt nur letztes Mittel ist, ist richtig. Was wir jetzt machen, ist, das letzte Mittel anzuwenden. Jetzt nicht auf die Einhaltung der Resolution zu bestehen, wäre ein großer Fehler. Das würde Saddam Hussein einen riesigen Sieg bescheren und den internationalen Terrorismus stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Sollte Deutschland mehr Fuchs-Panzer zur Verfügung stellen ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: ... und Patriot-Raketen in die Türkei liefern, wie derzeit in der NATO diskutiert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Das müssen die Planungsstäbe des Militärs entscheiden. Aber als früherer NATO-Oberbefehlshaber möchte ich natürlich, dass Deutschland die Alliierten unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: ... und nicht gegen eine weitere Resolution stimmt ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Deutschland sollte die nächste Resolution unterstützen. Es hat seine Meinung ausreichend kundgetan. Ich kann dieses Verhalten gut verstehen. Aber an diesem Punkt gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man setzt die Resolution 1441 mit der ganzen Macht der UN durch oder man schenkt Saddam einen Sieg und schwächt die UN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Sie sagten, Saddam Hussein haben die Resolution verletzt. Braucht es da überhaupt noch eine weitere Resolution? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Die USA und ihre Partner brauchen keine neue Resolution, um gegen den Irak vorzugehen, aber sie würde die UNO stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Wann kann der Krieg aus militärischer Sicht beginnen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Jederzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Wie wird er verlaufen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ein paar Tage Kampf, und Saddam Husseins Truppen werden zusammenbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Und sich dann gegen ihn selbst richten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Das weiß ich nicht.. Aber ohne den Irak ist Saddam ein irrelevanter Ex-Diktator. Er wird ein kurzes Leben haben, auch wenn er aus dem Irak entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Was passiert, wenn der Krieg nicht schnell zu Ende ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er in kurzer Zeit vorbei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Wann wird er starten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Das hängt von der Diplomatie ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Man wird also den Bericht von Chefinspektor Hans Blix am nächsten Freitag abwarten ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ja. Dann wird die Entscheidung fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Haben denn die USA ihre Entscheidung für den Krieg gegen den Irak schon getroffen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Die Entscheidung, das Thema Irak in Richtung Krieg zu lenken, wurde von der Bush-Regierung vor langer Zeit getroffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Wann? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ich bin nicht Mitglied der Regierung, aber ich glaube, es war Ende 2001. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Noch vor ein paar Monaten waren Sie gegen einen Krieg gegen den Irak. Was hat Ihren Meinungsumschwung bewirkt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ich bin noch immer dagegen. Die Entscheidung für den Krieg ist das geringere von zwei Übeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Viele Menschen in den USA und in Europa haben Sorge, dass die USA nicht lange genug im Irak bleiben, um ihn zu stabilisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ich glaube schon, dass sie für längere Zeit bleiben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Was wird nach Saddam Hussein kommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Eine massive Präsenz der Amerikaner in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Und im Irak. Wird es eine Militärregierung geben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Sehen Sie weitere Ziele in der Region? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ich glaube, dass Syrien das nächste Ziel sein wird. Schon innerhalb von zwölf Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Obwohl im nächsten Jahr in den USA Präsidentschaftswahlen anstehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Die Aktion muss zu Ende sein, bevor die Wahlsaison startet, oder sie muss verschoben werden auf die Zeit danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Kommt dann vielleicht auch noch ein weiterer Staat der so genannten Achse des Bösen an die Reihe, der Iran? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Ja, der kommt nach Syrien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WamS: Das hört sich an, als würde sich die Regierung Bush durch die komplette Liste der failed states arbeiten, mit einer Pause für die Wahlen . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark: Das ist mein Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interview führte Waltraud Kaserer. &lt;br /&gt;
Artikel erschienen am 9. Feb 2003  (aus &lt;a href=&quot;http://www.wams.de/data/2003/02/09/40328.html?search=syrien&amp;searchHILI=1&quot;&gt;Welt am Sonntag&lt;/a&gt;)
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    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ferromonte.twoday.net/topics/irakkonflikt&quot;&gt;irakkonflikt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2003-03-18T22:24:15Z</dc:date>
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