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    <title>tat twam asi (phase II) : Kommentare</title>
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    <description>phase II</description>
    <dc:publisher>ferromonte</dc:publisher>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:date>2021-07-15T00:09:29Z</dc:date>
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  <image rdf:about="https://static.twoday.net/ferromonte/images/icon.jpg">
    <title>tat twam asi</title>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022675403/">
    <title>umzug, ende der phase II</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022675403/</link>
    <description>mit dem heutigen tag übersiedle ich zu wordpress.&lt;br /&gt;
hier bin ich zu finden: &lt;a href=&quot;https://ferromonte.wordpress.com/&quot;&gt;https://ferromonte.wordpress.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
die eingeschränkte funktionalität hier nervt schlußendlich, das überwiegt nun doch den charme der alten zeiten ... nachdem ich steigende lust zum bloggen verspüre.&lt;br /&gt;
ich wünsche den 2dayern alles gute und noch viel mehr - lebt wohl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
euer ferro :-)</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>ende</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-04-11T20:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022675355/">
    <title>2020</title>
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    <description>unworte des jahres: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;covid-19&quot;&lt;br /&gt;
&quot;stop corona app&quot;&lt;br /&gt;
&quot;wieder hochfahren&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... wird ergänzt</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>Corona</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-04-09T12:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022675328/">
    <title>was wir glauben</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022675328/</link>
    <description>in einer Situation wie dieser Corona-Krise kann man sehr deutlich beobachten, dass wir alle nur etwas zu wissen glauben, aber unterschiedliche Informationsquellen für glaubwürdig halten. Je nach Vorbildung (sieht man auf medizinischer Seite: oft autoritäre Vorgaben, was die Wahrheit ist und was demnach zu tun ist...), emotionaler Grundlagenfärbung, Persönlichkeit und Charakter. &lt;br /&gt;
Es wird einmal mehr deutlich, dass die in unseren Ländern verbreitete Großreligion der Glaube an die &quot;Naturwissenschaft&quot; ist.&lt;br /&gt;
Dieser Glauben ermöglicht den Menschen das Gefühl von Sicherheit und Erkenntnis. Einerlei ob das religiöse Inhalte sind, oder wissenschaftliche. Wir können das eine wie das andere nicht persönlich überprüfen, es erscheint jedem etwas anderes aus bestimmten Gründen naheliegend und realistisch bzw. plausibel, und er ist bereit dies oder das zu glauben. Interessant ist, dass es auch weiterhin so ist wie immer schon, wie auch im Mittelalter: &lt;br /&gt;
Es gibt einen Mainstream Glauben, oder einen staatlich propagierten und zertifizierten, die offizielle Version sozusagen, und wer davon abweicht wird abgewertet, mundtot gemacht (die deutschen kritischen Ärzte im Netz..) oder für verrückt erklärt. Denn die Unsicherheit und das Wissen, dass wir letztendlich alle nur eine aktuelle Version eines Glaubens vertreten, ist für die meisten Menschen nicht zu ertragen. (Kränkung) &lt;br /&gt;
Da kommt dann schon einmal eine heftige emotionale Reaktion, da kommen Aggressionen und Wut hoch, da möchte man die Andersgläubigen zum schweigen bringen oder bestrafen ... und alles aus Angst, Unwissenheit und eben eigener Glaubensüberzeugung. Die aber letztendlich nicht sehr groß oder stark sein kann, wenn sie so heftige Reaktionen fordert. &lt;br /&gt;
Man stelle sich einen Papst vor, der bei jedem Andersglaubenden einen Wutausbruch bekäme...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>menschliches versagen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-04-08T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674910/">
    <title>hmja</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674910/</link>
    <description>Dass die EU einmal mehr total versagt, weil wir alle noch immer und weiterhin nationalstaatlich denken (die Regierungen jedenfalls), ist ja keine Überraschung, aber dass wir Österreicher nur betreten nach Italien schauen und keine Hilfe anbieten - tut mir richtig weh. Das verheißt auch nichts Gutes für die Zukunft.&lt;br /&gt;
Was stattfindet, ist eine weitere Entsolidarisierung in einem Ausmaß, wie es seit dem WKII so nicht da war. China scheint jetzt Hilfsgüter nach Italien zu schicken, die machen sich Sorgen um einen Markt für ihre Tomaten-Produkte (Scherz?). Wir sind so armselig, wir Österreicher. Wie der Tiroler Landesrat, der neulich in der ZIB2 redundant wiederholet, er und das Land haben alles richtig gemacht ...&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://zackzack.at/2020/03/11/china-mega-hilfe-fuer-italien-waehrend-eu-auf-finanzmarkt-schaut/&quot;&gt;https://zackzack.at/2020/03/11/china-mega-hilfe-fuer-italien-waehrend-eu-auf-finanzmarkt-schaut/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>irrsinn in oesterreich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-19T13:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674707/">
    <title>Sturheit und Dummheit</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674707/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/2000115394387/sture-geht-nicht-formeln&quot;&gt;https://www.derstandard.at/story/2000115394387/sture-geht-nicht-formeln&lt;/a&gt; - ja, das trifft es sehr gut. &lt;br /&gt;
Ich kann die Sturschädelmentalität dieser türkisgrünen Leute nicht mehr ertragen. Und während das ein aufgelegter Elfer für eine sozialdemokratische Partei wäre, ist die österreichische SPÖ am totalen Ende. Und die Grünen sind gerade dabei, ihnen nachzufolgen. Indem sie alles verraten, wofür sie stehen. Für ein paar Euro Steuergeld, das sie sich einstecken und eine Opferstory (Was hätten wir denn tun sollen?), die nur Kopfschütteln erzeugen kann.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>ach oesterreich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-06T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674695">
    <title>oh ja</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674695</link>
    <description>oh ja</description>
    <dc:creator>boomerang</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 boomerang</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-05T22:13:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674687/">
    <title>Corona und 2020</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674687/</link>
    <description>Das Erschreckende an der Corona-Thematik sind die Medien(!!), Politiker und alle, die von der Dummheit der Menschen profitieren. Die Eigendynamik, die die Dinge dann irgendwann bekommen, ist dann nicht mehr aufhaltbar. Später wird man den Kopf schütteln und sich an Rauch-Kallats Millionen-Masken (Vogelgrippe) erinnern, die Tamiflu-Hystersie damals etc...&lt;br /&gt;
2017/18 starben allein in Deutschland 25100 Menschen an der alljährlichen Grippe - &lt;a href=&quot;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren&quot;&gt;https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren&lt;/a&gt; - und wie panisch waren wir damals? &lt;br /&gt;
Warum waren wir es nicht? Weil die Medien sich anders verhielten und die allgemeine Aufgeregtheit kleiner war. Heute sind alle in einem seltsamen artifiziellen Krisenmodus, der hausgemacht ist - wie etwa die Wahl von Trump ebenfalls &quot;hausgemacht&quot; ist und keine Naturgewalt. &lt;br /&gt;
2020 wird uns einiges abverlangen.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>irrsinn</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-05T06:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674669/">
    <title>Nestbau</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674669/</link>
    <description>Den Kaffeebecher in der Hand sehe ich im Garten eine Amsel vertrocknete Grashalme aus der Wiese zupfen, sie sammelt offenbar Material. Die Halme sind zu einer Garbe angewachsen, so könnte man sagen, und diese ist schon so groß, dass sie den Kopf ganz verdeckt und man nur den schwarzen Rumpf des Vogels arbeiten sieht, und den Schnabel ganz vorne, der das Heu wie eine Gabel umfasst. &lt;br /&gt;
Es ist der vierte März, und die Anzeichen eines Frühlings mehren sich: Krokusse und Schneeglöckchen in Nachbargärten, Gänseblümchen, Stiele von Märzenbechern, von Hyazinthen, blutrote Knospen keimender Pfingstrosen im Boden. Und eine Amsel, die damit beginnt, Vorsorge für ihre genetisch programmierte und geistig bestimmte Familie zu treffen ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>wahrnehmungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-04T06:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674668">
    <title>es war schon klasse damals ...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674668</link>
    <description>es war schon klasse damals ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-03-04T06:57:18Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674497">
    <title>Ich ordiniere (leider) vermehrt dort:
https://boomerang2nd.blog/

Und ja, ich war...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674497</link>
    <description>Ich ordiniere (leider) vermehrt dort:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://boomerang2nd.blog/&quot;&gt;https://boomerang2nd.blog/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, ich war damals auch dort:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://boomerang.twoday.net/stories/183163/&quot;&gt;https://boomerang.twoday.net/stories/183163/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>boomerang</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 boomerang</dc:rights>
    <dc:date>2020-02-24T11:19:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022674419/">
    <title>Als wäre Krieg etwas wie das Wetter</title>
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    <description>Heute höre ich auf Ö1: &lt;br /&gt;
&quot;... 1917 tobte der Erste Weltkrieg in seiner letzten Phase über Europa ...&quot;&lt;br /&gt;
Als wäre Krieg etwas wie das Wetter.&lt;br /&gt;
Es gibt genug Beispiele: Inflation, Börsenkurse, Kriege, Preise, immer dasselbe. &quot;Die Preise sind gestiegen.&quot; &quot;Wir haben eine Inflation.&quot;&lt;br /&gt;
Als wären das Faktoren, die nicht von uns gemacht sind. Wir bringen uns gegenseitig um und quälen uns, das ist nicht etwas schicksalhaftes wie das Wetter (nicht mal das ist schicksalhaft) sondern eine eigenverantwortliche Tat. Wenn &quot;Wirtschaftwissenschaftler&quot; sagen, &quot;der Markt&quot; reguliere sich selbst meinen sie ja nur, dass die Psychologie der Menschen und ihres Handelns/Konkurrenzverhaltens etc. berechenbar scheint.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>irrsinn</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-02-20T21:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022674418">
    <title>schön von dir zu lesen.. !</title>
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    <description>schön von dir zu lesen.. !</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-02-20T21:35:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022673737">
    <title>ich bin immer noch da, auch wenn es sich hier sehr ausgedünnt hat... aber das betrifft...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/#1022673737</link>
    <description>ich bin immer noch da, auch wenn es sich hier sehr ausgedünnt hat... aber das betrifft bei mir auch das bloggen an sich. ich schreibe mehr auf twitter und für mich selbst als nach außen.</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2020-01-24T20:26:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/">
    <title>Twoday -&amp;gt; antville</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673736/</link>
    <description>Jetzt hab ich es auch kapiert, 2day lebt weiter als Einsiedlerkrebs-Kolonie, das gefällt mir sehr gut. Der Nomade ist sozusagen heimgekehrt. Wie wir alle immer Nomaden sein werden, siehe auch &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/bruce-chatwin-briefe-aus-dem-nachlass-eines-nomaden.700.de.html?dram:article_id=301224&quot;&gt;https://www.deutschlandfunk.de/bruce-chatwin-briefe-aus-dem-nachlass-eines-nomaden.700.de.html?dram:article_id=301224&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Ich denke gerade an die alten Tage, an die beiden Bücher, die die Knallgrauen mit und für 2day gemacht haben; bei einer Präsentation war ich auch dabei; Gregor Seeberg hat vorgelesen, das war schon epochal. Was war das für ein Aufbruchsgefühl, trotz der politischen Verhältnisse im Land (oder gerade wegen ihnen?). &lt;br /&gt;
Retrospektiv noch stärker empfunden als damals in Echtzeit. &lt;br /&gt;
Ich würde gern wissen, wo sie alle sind ... Ameisen geworden?</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-01-24T18:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673682/">
    <title>Zeit und Holl</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/1022673682/</link>
    <description>1) &lt;br /&gt;
ich weiß nicht, wie, doch plötzlich stolpere ich im netz über die meldung, dass twoday geschlossen wurde und alle inhalte weg sind. das will ich überprüfen und finde mein altes blog - beim dritten versuch hatte ich mein altes passwort gefunden. und ich lese und --- mache eine kleine zeitreise. wie nah und doch so fern. &lt;br /&gt;
so ist das mit der zeit: sie ist ein illusion, aber eine mit folgen, nämlich solchen der veränderung: geschieht diese doch immer entlang der zeit. selten auch explosiv, schlagartig. dann ist die zeitspanne eben sehr kurz. und es gab eine vorlaufzeit. das bitte zu bedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2)&lt;br /&gt;
&quot;Holl? Blieb das (linke) gute Gewissen dieser Strömung. Der streitbar-heitere Publizist erhielt 2018 noch eine umfassende Biografie aus der Feder von Harald Klauhs geschenkt (&quot;Holl. Bilanz eines rebellischen Lebens&quot;). Jetzt ist er in Wien fast 90-jährig gestorben. Gut möglich, dass er, angekommen in den Gefilden der Seligen, den Lieben Gott bei Bedarf mit einigen Widerworten beschenken wird. (Ronald Pohl, 23.1.2020)&quot; heute im Standard &lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/2000113651476/kirchenkritiker-adolf-holl-ist-tot&quot;&gt;https://www.derstandard.at/story/2000113651476/kirchenkritiker-adolf-holl-ist-tot&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>world news</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2020 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2020-01-23T15:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/38764092/">
    <title>meltemi</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/38764092/</link>
    <description>er hat sich auch nach dem kykladischen nordwind benannt, weil er dessen eigenschaften in sich gefunden zu haben glaubt: für stetige abkühlung zu sorgen, und gelegentlich kräftig zu nerven ... ohne meltemi aber wären die kykladen im sommer ein gluthöllte, angeblich sind sie es auch mit ihm, sagt spyros aus piräus: von jahr zu jahr wird der juli/august heißer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
loriot ist in die ewigkeit gegangen, er, der immer außerhalb seiner zeit war; ansonsten lese ich viel erschreckendes in den medien - gut, dass alles so weit weg bleibt. nur sonne, meer, meltemi, der gleichnamige parische rotwein und private dinge bewegen mich. manches menschliches auch. (die verlogenen schlagzeilen verlogener journalisten über verlogene politiker und ökonomen interessieren mich wenig. ich wünscht, ich hätte mit dem nie mehr etwas zu tun. aber wer kann sich ganz den medien entziehen? wenigstens dein nachbar oder ein liftfahrer spricht dich drauf an.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die zeit geht, manchmal langsamer, manchmal schneller. inhärente melancholie: trauer um das schöne, das vergeht.&lt;br /&gt;
aber noch IST zeit. und ich lebe. &lt;br /&gt;
was für ein wort: LEBEN.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-04T04:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/38724258/#38724286">
    <title>ja, es ist schon etwas, es wirklich zu ertragen. es birgt den keim des friedens in...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/38724258/#38724286</link>
    <description>ja, es ist schon etwas, es wirklich zu ertragen. es birgt den keim des friedens in sich. man braucht mut, entschlossenheit und einen starken willen dazu.&lt;br /&gt;
sicher ist das ein großer wichtiger schritt, der, ist er wirklich getan, ungeahnte veränderungen und konsequenzen mit sich bringt ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-29T09:03:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/38724258/#38724271">
    <title>ich fürchte genau das, es zu ertragen, lernen wir viel zu selten, viel zu schlecht....</title>
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    <description>ich fürchte genau das, es zu ertragen, lernen wir viel zu selten, viel zu schlecht. viel zu häufig decken wir alles zu mit blindem aktionismus.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-29T08:56:20Z</dc:date>
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    <title>es ertragen - loslassen</title>
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    <description>was haben wir noch gelernt? außer: es zu ertragen - falls wir das gelernt haben? &lt;br /&gt;
hängt ab von unseren zielen: ob es uns genügt, unsere zeit abzuwarten mit vergnügungen, sensationen, banalen oder weniger banalen aufgaben. haben wir ziele? außer jenen, die wir haben sollten?&lt;br /&gt;
kann es mehr sein? was könnte mehr sein, als immer materielle ziele? bedürfnisbefriedigung? was sind nicht-materielle ziele? glücklichsein, wohlbefinden, gesundheit? &lt;br /&gt;
sinn? erkenntnis?&lt;br /&gt;
freiheit: wovon? wozu?&lt;br /&gt;
alles vergessen: geht das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles loslassen ... fließen (nicht treiben) ... sein</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-29T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/19445492/">
    <title>amnesie für steuerbetrüger!</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/19445492/</link>
    <description>und &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1304553265975/Stifterwunsch-Steueramnestie-fuer-Schwarzgeld-in-Liechtenstein&quot;&gt;grasser soll auch endlich&lt;/a&gt; in ruhe gelassen werden, bitte bitte bitte!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>ach oesterreich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-30T17:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/19441122/">
    <title>morgens</title>
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    <description>sommer, der in die zweite runde geht. zwilling schon &lt;br /&gt;
jetzt wird alles leichter. aber auch: die jugend ist vorbei,&lt;br /&gt;
ahnunglosigkeit und freiheit haben ein ende&lt;br /&gt;
der blick ist klar und geschärft, man kennt die feinde.&lt;br /&gt;
spann den bogen, schließe die augen - finde dein ziel!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>worte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-29T06:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/16604278/">
    <title>Schubert</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16604278/</link>
    <description>nichts passt besser in den kühlen frühling als schubert: 9. Symphonie, andante.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>wahrheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-06T06:23:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>leseerlebnis</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16566580/</link>
    <description>ein leseerlebnis der seltenen art: &lt;a href=&quot;http://www.lsr-projekt.de/miscwr.html#mabuse4&quot;&gt;&lt;i&gt;das sexuelle bollwerk&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; von harry mulisch. phantastisch.&lt;br /&gt;
!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-16T15:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/16550041/">
    <title>beweisführung</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16550041/</link>
    <description>Im Krankenhaus, in dem Raum in dem die Babys sind, fragt ein Baby das andere:&lt;br /&gt;
&quot;Bist du ein Junge oder ein Mädchen?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ein Junge&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Beweise es!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn die Schwester weg ist, dann zeig ich&apos;s dir.&quot;&lt;br /&gt;
Die Schwester geht, der Kleine zieht die Decke weg und sagt: &quot;Siehst  du... blaue Socken...!!</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-04T19:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/16549781/#16549858">
    <title>die zeit vergeht 
umso schneller je weniger beobachtet
und unglaublich, dass der...</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16549781/#16549858</link>
    <description>die zeit vergeht &lt;br /&gt;
umso schneller je weniger beobachtet&lt;br /&gt;
und unglaublich, dass der liebe herr hawelka auch 1oo wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich weiss noch, &lt;br /&gt;
dass er immer wusste welchen kaffe ich trinke &lt;br /&gt;
mich zu den interessantesten menschen einfach dazugesetzt hat&lt;br /&gt;
wieviel mitgefühl ich empfand als seine frau starb (die beste powidlköchin ever) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aja und wie lang es her ist, dass ich da war &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
solche menschen, die dem herzen und der seele guttun sollten immer lang und in frieden leben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(danke für den hinweis) &lt;br /&gt;
werd mich morgen am heimweg in die dorotheagasse verirren</description>
    <dc:creator>oops</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 oops</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-04T18:13:14Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/16549781/">
    <title>congrats</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/16549781/</link>
    <description>für &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1301873781189/Cafetier-Leopold-Hawelka-wird-100&quot;&gt;unseren poidl&lt;/a&gt;. :-)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.phrases.org.uk/meanings/live-long-and-prosper.html&quot;&gt;dif-tor heh smusma&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-04T16:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/14657402/">
    <title>mind the gap</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/14657402/</link>
    <description>wohl und schläfrig schaukle ich in der frühen s-bahn durch wien, es sind erstaunlich wenige leute in den waggons, was ich umso mehr genieße: kann ich doch lesen ohne dass mir jemand seine einkaufsliste oder die neuesten katastrophen im freundeskreis ins ohr brüllt, ich unfreiwillig zeuge einer mobbing-aktion via phone oder eines beziehungsdramas werde. warum ich da plötzlich an garp denke, genauer: an die szene des filmes, wie garps mutter jenny ihrem vater gegenüberstand, und dieser ausser sich vor wut schrie: &quot;ich möchte das wort &quot;sperma&quot; in diesem haus nie wieder hören!&quot; - weiß ich nicht. aber ich wollte das buch schon lange wieder einmal lesen, vielleicht ist es jetzt so weit. immerhin sollte im märz der frühling beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;tight junctions&quot;&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;&quot;gap junctions&quot;&lt;/i&gt;, woher diese begriffe in meine spracherinnerung schwirren, ich kann&apos;s nicht sagen. allerdings erinnere ich mich an einen gewissen prof. rosenkranz in der vorklinik in graz, der diese begriffe wohl sehr oft verwendet haben muss. im fach &quot;medizinische biologie&quot; wurde dort jedes semester von diesem herrn eine merkwürdige rituelle aussiebeprüfung veranstaltet: multiple-choice prüfungen mit so pervers formulierten fragen, dass ich jedenfalls immer drei interpretationen fand, wie die frage gemeint sein könnte. aber was red ich über multiple choice - ja, mündlich antreten konnte man nicht (der herr prof. wollte sich das wohl nicht antun), erst wenn man 3mal schriftlich durchgefallen war. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;gap junctions&lt;/i&gt;, ich erinnere mich: eine art wie zellen miteinander verbunden sind; &lt;br /&gt;
&quot;gap&quot;, weil ein wenige nm kleiner spalt zwischen den proteinen bleibt. &lt;br /&gt;
die türen schlagen zu, nächste haltestelle bin ich da. von weitem höre ich eine sehr nahe lautsprecherstimme, die mahnt, auf die lücke zwischen waggon und bahnsteig zu achten. &quot;mind the gap!&quot; höre ich plötzlich laut und deutlich. dann bin ich da, und springe auf den bahnsteig, tripple die stiegen runter und lasse mich vom verkehr des gürtels in die stadt saugen ...</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-01T13:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/14650408/">
    <title>einkaufstipp für dissertanten</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/14650408/</link>
    <description>ein &lt;a href=&quot;http://cgi.ebay.de/330532507757&quot;&gt;praktisches tool&lt;/a&gt;, nicht ganz billig, aber die investition lohnt sich! nicht nur in deutschland, österreich ist da - wie so oft - &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2680169/pilz-laesst-hahn-dissertation-neuerlich-pruefen.story&quot;&gt;vorreiter&lt;/a&gt;. kikerikiii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
edit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was guttenberg betrifft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/6cDZuQBtpVA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/6cDZuQBtpVA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in dieser hinsicht sollte auch der österreichische hahn beleuchtet werden, denn es ist eben NICHT egal.</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>heiterkeit zwischendurch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-24T10:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/14639245/">
    <title>Hoffmann-Ostenhofs Hoffnung</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/14639245/</link>
    <description>Wenn mit Hoffmann-Ostenhof  („&lt;a href=&quot;http://www.profil.at/articles/1106/572/288754/die-weltunordnung&quot;&gt;Die neue Weltunordnung&lt;/a&gt;“) im aktuellen PROFIL einmal mehr ein Journalist in das trendige Gesülze von der Facebook- und Zwitterjugend oder –generation  einstimmt, induziert das bei mir Unwillen. &lt;br /&gt;
Worin gründet sich diese Hoffman-Ostenhof´sche großelterliche Hoffnung auf eine Jugend, die das Internet naturgemäß besser zu nutzen versteht als seine eigenen Jahrgänger? Wovon hängt es ab, ob sich eine Bevölkerung Korruption, Lüge und Ungerechtigkeit weiterhin gefallen lässt oder eben nicht mehr?&lt;br /&gt;
Ostenhof bemüht Slavoy Zizek und Timothy Garton Ash, die jetzt über Samuel Huntingtons „Clash of Civilisations“ triumphierten. Richtig, das hat direkt nichts mit muslimisch-fundamentalistischer Gehirnwäsche zu tun (vielleicht aber indirekt: so wie unsere katholisch-fundamentalistische Gehirnwäsche etwas mit unserem Lebensstil zu tun hat), denn hier ist einfach die kritische Masse erreicht worden: eine Bevölkerung, die täglich im TV sieht, wie der Westen lebt oder leben möchte, und im Alltag, wie sie selbst leben müssen: nämlich in Unterdrückung und hoffnungslosem Stillstand – braucht zu einem bestimmten Zeitpunkt nur noch das Fünkchen, um Feuer zu fangen. Dann brennt sie, dann brennen Wut, Angst und Verzweiflung, und es ist der Moment der Revolution gekommen. Ob die Demonstranten sich dann via Telefon, SMS, Internet oder über Rauchsignale oder Buschtrommeln organisieren, es ist im Prinzip durch die Jahrtausende gleich geblieben und die Technik entscheidet nicht, ob eine Revolution stattfindet oder nicht. Wir neigen dazu, unsere Technik anzubeten, zu mystifizieren (und ist es nicht wie Zauberei, das I-Phone?) und zusammen mit den Allmachtsphantasien der USA – die Schattseiten der Technologie zu verdrängen: Atombomben, Massenvernichtungswaffen, Lebensraumvernichtung, Nahrungsmittelvergiftung etc.; wir glauben im hintersten Winkel an den Flug mit Warp10, der uns von unseren ureigenen menschlichen Problemen flüchten lässt - und es uns ermöglicht, anderen Kulturen ethische Prinzipien zu diktieren, die wir selbst nicht einhalten (was selbst in Star Trek nicht funktioniert) -: vor Hunger, Gewalt, Unterdrückung und Kontrolle. DAS aber sind unsere wahren Probleme, die IN UNS liegen, nicht außerhalb. Daher findet sich auch die Lösung nur in uns  und nicht außerhalb. Wenngleich Demokratie und „Chancengleichheit“, Menschenrechte und funktionierende soziale Systeme sicher anstrebenswerter sind als Diktaturen und Sklaverei, Kastensystem und Feudalismus. Aber erreichen lässt sich das alles nur durch eine echte innere Haltung, die dann im Außen umgesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
Und wie wirkt die technisierte Welt auf uns Menschen? Hat sie uns verändert oder tut sie das gerade? Manche glauben, das wahrnehmen zu können, insgesamt kann man sich Heideggers Gedanken, die er in „Die Technik und die Kehre“ formuliert hat, vergegenwärtigen und so die Gefahr der technisierten Welt erwägen, aber auch die Möglichkeit, durch diese durch die Technik veränderte Welt/Mensch wieder zu Wesentlichem zu gelangen. Die Hoffnung aber, die Hoffmann-Ostenhof in Smartphone und Internet nutzende 13-Jährige, 20er und 30er setzt, scheint mir naiv und verfrüht. &lt;br /&gt;
Schauen wir uns an, was die andere Seite im selben Moment mit Hilfe derselben Technik erwirkt: Nahrungsmittelindustrie, Pharmaindustrie, Bildungsvernichtung, Vorratsdatenspeicherung, Videokontrolle, Ganzkörperscanner, DNA-Analyse, Chip Implantation, Computerspiel-Kriege (Vietnam, Iran, Irak: sehen sie sich das wikileaks –Video an: &lt;a href=&quot;http://www.collateralmurder.com&quot;&gt;http://www.collateralmurder.com&lt;/a&gt; ), und das ist nur die Spitze des Eisberges. &lt;br /&gt;
Was geschieht in den nächsten Monaten in Ägypten? Was geschah seit dem Sturz Ben Alis in Tunesien? Wie verhalten sich Europäische Nationalstaaten zur aktuellen Flüchtligsthematik aus N-Afrika?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher nehmen sie ihre Hoffnung, Herr Hoffmann-Ostenhof?</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-17T11:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ferromonte.twoday.net/stories/11519988/">
    <title>skurriles: &quot;wo woa mei leistung?&quot;</title>
    <link>http://ferromonte.twoday.net/stories/11519988/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1292462555618/Guenter-Traxler-Haiders-Nachgeburten&quot;&gt;&lt;i&gt;Wenn die banale Realität der bittersten Satire jede Pointe vorwegnimmt, kann man sicher sein, im Reich von Jörg Haiders Nachgeburten zu wandeln, wo der Hilfeschrei des autochthonen Leistungsträgers &quot;Wos woar mei Leistung?&quot; weniger späten Selbstzweifel an derselben markiert als die Verblüffung darüber, dass man sie für ein paar hunderttausend Euro auch erbringen sollte.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ferromonte</dc:creator>
    <dc:subject>heiterkeit zwischendurch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 ferromonte</dc:rights>
    <dc:date>2010-12-26T17:04:00Z</dc:date>
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